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Fürths 1:1 gegen Fortuna läutet die Party ein

Kleeblatt wieder Spitzenreiter - Stadt huldigt ihren Aufstiegshelden - 29.04.2012 15:23 Uhr

Nürnberg  - Ein Unentschieden, das beiden Teams hilft - Fortuna bleibt durch Paderborns Patzer im Aufstiegsrennen und Fürth rückt wieder auf den ersten Platz der Zweiten Liga, weil sich Frankfurt nicht gegen die Löwen durchsetzen kann. Ein Spiel, mit dem wohl alle leben können, außer vielleicht Fürstner, der mit Gelb-Rot vom Platz musste.

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Das hat Fürth noch nie erlebt: Rund 25.000 Menschen haben die Aufstiegshelden der SpVgg vor dem Rathaus gefeiert. Wer dabei war, wird wohl noch seinen Enkeln davon erzählen. Hier sind die Bilder.

Fortuna Düsseldorf hat im Kampf um die Relegationsspiele zur Fußball-Bundesliga alle Trümpfe in der Hand. Die Rheinländer erkämpften ein 1:1 (0:1) beim Aufsteiger SpVgg Greuther Fürth und verteidigten den dritten Tabellenplatz vor dem punktgleichen SC Paderborn und dem FC St. Pauli, der zwei Zähler zurückliegt.

Wegen der deutlich besseren Tordifferenz kann die Fortuna mit einem Heimsieg gegen Duisburg am letzten Spieltag den dritten Rang perfekt machen. Christopher Nöthe (33. Minute) brachte die Fürther vor 15.500 Zuschauern in der ausverkauften Trolli Arena in Führung. Nach einer Stunde traf Ken Ilsö per Freistoß zum Ausgleich für die Gäste. Nach dem Schlusspfiff wurde in Fürth groß gefeiert. Der Tabellenführer machte sich mit einem Autokorso auf zum Rathausplatz.

 

Die zweiwöchige Feier seit dem sicheren Bundesliga-Aufstieg war den Fürthern zu keinem Zeitpunkt anzumerken. Mitte der ersten Hälfte vergaben die Gastgeber gleich mehrere Großchancen, ehe Nöthe nach feiner Vorarbeit von Sercan Sararer das Führungstor köpfte. Auch nach dem Wechsel dominierte Fürth das Spiel. Wie aus dem Nichts zirkelte Ilsö den Ball zum Ausgleich ins Tor. In der 82. Minute sah Fürths Stephan Fürstner Gelb-Rot.

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Mit dem Schlusspfiff der Partie gegen Düsseldorf stürmten die Fürther Fans den Rasen des Ronhofs, um mit ihren Lieblingen zu feiern. Die ließen sich nicht lumpen und gaben prompt Vollgas.


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Was für ein wunderbarer Tag für alle Anhänger der SpVgg Greuther Fürth: Erst das letzte Heimspiel der Zweitliga-Saison, dann die große Aufstiegs-Sause in der Fürther Innenstadt. Das Leben kann so schön sein.


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Oh Gott. Der Auftakt zu den Aufstiegsfeierlichkeiten der SpVgg fand in ungewöhnlichem Ambiente statt, denn: Weiß-grüne Schals und Trikots auf der Kirchenbank sieht man in der Fürther Michaeliskirche nicht oft. Doch das Aufstiegswunder der SpVgg und das Duell mit Fortuna Düsseldorf lockten die Fans ins Gotteshaus, wo Dekan Jörg Sichelstiel das Kleeblatt ins Gebet nahm.


Nach dem Abpfiff hielt es keinen Fan mehr auf seinem Sitz: Mit Fahne oder frisch gemopster Bande ging es zum Feiern auf den Platz.
Nach dem Abpfiff hielt es keinen Fan mehr auf seinem Sitz: Mit Fahne oder frisch gemopster Bande ging es zum Feiern auf den Platz.
Foto: Zink
Nach dem Abpfiff hielt es keinen Fan mehr auf seinem Sitz: Mit Fahne oder frisch gemopster Bande ging es zum Feiern auf den Platz.
Nach dem Abpfiff hielt es keinen Fan mehr auf seinem Sitz: Mit Fahne oder frisch gemopster Bande ging es zum Feiern auf den Platz.
Foto: Zink


 

eber/bb/dpa


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Gründungsdatum:
23.09.1903
Mitgliederzahl:
2550


Kurzbeschreibung:
Die Spielvereinigung Greuther Fürth feierte als Fußballverein ihre größten Erfolge in der Vereinsgeschichte mit drei deutschen Meistertiteln in den Jahren 1914, 1926 und 1929 als SpVgg Fürth. Nach dem 2. Weltkrieg konnte die Spielvereinigung jedoch nie wieder an die großen Erfolge anknüpfen und sich folglich auch nicht für die 1963 gegründete Bundesliga qualifizieren.
Mit dem Sturz bis in die Landesliga versank der Traditionsverein in den 80er Jahren endgültig in der Bedeutungslosigkeit. Aufwärts ging es erst wieder 1994, als die Qualifikation für die neu gegründete Regionalliga gelang. Zwei Jahre später trat die Fußballabteilung des TSV Vestenbergsgreuth der SpVgg bei. Seitdem gehören die Geldsorgen der Vergangengeit an, der traditionsreiche Name SpVgg Fürth wurde durch den Zusatz Greuther ergänzt.
Seit 1997 spielte die Spielvereinigung ununterbrochen in der 2. Bundesliga, bis im Mai 2012 endlich der ersehnte Aufstieg in die Bundesliga gelang. Dort allerdings blieb der Erfolg aus, so dass Fürth in der Saison 2013/2014 wieder im Unterhaus antreten muss. Seine Heimspiele trägt der Verein, der im Volksmund "Kleeblatt" genannt wird, dann wie gewoht im altehrwürdigen Ronhof aus. Ein geplanter Stadionneubau am Rhein-Main-Donaukanal hat sich Ende 2012 zerschlagen.


Deutscher Meister: 1914, 1926, 1929


Der Kleeblatt-Kader in der Saison 2012/13
Galerie Kader SpVgg Greuther Fuerth 2012/13
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