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"Gegentore zu einfach": Club nach Hertha-Pleite bedient

Trainer und Mannschaft müssen nächsten Dämpfer hinnehmen - 21.01.2019 06:44 Uhr

Wenn Bilder mehr als Worte sagen: Tim Leibold war nach Abpfiff restlos bedient. © Sportfoto Zink


Michael Köllner (Club-Coach): "Punkte wären heute natürlich wichtig gewesen, um am Ende zufrieden zu sein. An den Gegentoren hat man gesehen, wie stark die Hertha ist, wenn man ihnen die Möglichkeiten gibt. Gefühlt war in den beiden Halbzeiten jeweils der erste Schuss ein Treffer. Meine Mannschaft hat aber großes Herz und viel Kampfbereitschaft gezeigt und alles versucht. Wir haben uns dafür mit dem 1:1 belohnt. Leider haben wir nach der Pause bei der Ecke das Tor nicht gemacht und bekommen auch den Elfmeter nicht. Kurz darauf macht Hertha das 2:1. Das war dann eine schwere Hypothek. Wir konnten nicht mehr zurückkommen. Wir richten jetzt den Blick auf Mainz und werden alles dafür tun, um dort etwas Zählbares mitzunehmen."

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Frost, Frust, Fehlstart: Hertha vermiest Club Rückrundenauftakt

Trotz des durchwachsenen Trainingslagers hofften die Fans des 1. FC Nürnberg auf einen guten Start in die Rückrunde. Doch nach den ersten 90 Pflichtspiel-Minuten 2019 herrscht beim FCN wieder Ernüchterung.


Pal Dardai (Trainer aus der Hauptstadt): "Wir haben heute eine sehr konzentrierte Hertha gesehen. Die erste halbe Stunde war so, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir hatten gute Spielzüge und ein gutes Positionsspiel. Nach einer halben Stunde haben wir dann aufgehört, einfach zu spielen. Nürnberg hat das ausgenutzt und das 1:1 gemacht. In der Pause haben wir ein bisschen korrigiert und eine perfekte zweite Halbzeit gespielt. Vielleicht hätten wir noch ein viertes Tor machen können. Aber wir sind zufrieden mit dem Ergebnis und unserem Spiel."


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Virgil Misidjan (FCN-Mittelfeldmotor): "Wir hatten vor dem Spiel viel Selbstvertrauen und ein gutes Gefühl. Das haben wir auch mit dem Ausgleich gezeigt. Mit dem erneuten Rückstand in der zweiten Halbzeit war das gute Gefühl dann verpufft. Jeder von uns ist jetzt enttäuscht. Wenn wir keine Hoffnung mehr auf den Klassenerhalt hätten, könnten wir auch jetzt aufhören. Dem ist aber nicht so. Wir werden weiter hart arbeiten."

Hanno Behrens (Nürnberg-Captain): "Wir haben alles gegeben. Die Gegentore müssen wir besser verteidigen, das war zu einfach und der Knackpunkt heute. Die Möglichkeiten waren heute da, offensiv müssen wir das aber besser ausspielen. Der Einsatz war da, wir müssen weiter an uns glauben und schauen, dass wir die Punkte einfahren. Es sind noch 16 Spieltage und die Tabelle ist weiterhin eng."

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Club eiskalt erwischt: Frostige Noten für den Rückrunden-Auftakt

Es sollte der Start für die große Aufholjagd werden: Am Ende gibt es für den 1. FC Nürnberg im ersten Pflichtspiel 2019 direkt einen dicken Nackenschlag: Mit 1:3 verliert der Club den Jahresauftakt vor eigenem Publikum gegen die Berliner Hertha - und das verdient, wie die Noten beweisen!


Christian Mathenia (Club-Keeper): "Wir wollten hier einen Impuls setzen und die Zuschauer mit ins Boot holen. Leider haben wir heute zu dumme Fehler gemacht, um hier etwas zu holen. Mit seiner Qualität nutzt Hertha das auch eiskalt. Es ist schade, dass es heute im ersten Heimspiel passiert ist. Nächste Woche müssen wir gegen Mainz drei Punkte holen, um wieder alles spannend zu machen. Aufgeben gibt es bei uns nicht. Die Reaktion der Ultras ist da auch überragend."

Enrico Valentini (Nürnberger Junge): "Wir haben in den entscheidenden Momenten einfach nicht gut verteidigt. Es war insgesamt ein ordentliches Spiel, allerdings hatten wir nicht die nötige Durchschlagskraft. Wenn du dann solche Gegentore kassierst, wird es schwierig in der Bundesliga. Wir haben aber immer noch eine gute Truppe, sind immer noch positiv in der Mannschaft und kämpfen zusammen bis zum Ende. Wir wollen es den Leuten, aber auch uns selbst zeigen, dass wir aus unseren Fehlern lernen können." 

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