Montag, 17.12.2018

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Havels "Protest" im Bernstein

Satirische Komödie des Dramatikers und tschechischen Staatspräsidenten - 03.12.2012 14:45 Uhr

Gerald Arp (links) und roland Eugen Beiküfner. © oh


Für die Technik ist Jürgen Halbritter verantwortlich. „Protest“ von Václav Havel ist eine satirische Komödie aus der „Vanék Trilogie“ des in Nürnbergs Partnerstadt Prag geborenen und im Dezember 2011 verstorbenen tschechischen Dramatikers und Staatspräsidenten, Preisträger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels von 1989 und Mitglied der Jury des Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreises von 1995 bis 2000.

„Protest – in Erinnerung an Václav Havel“ erzählt von Ferdinand Vanék, der von seinem Schriftstellerkollegen Jan Stanék zu Hilfe gerufen wird, als dessen zukünftiger Schwiegersohn, ein oppositioneller Liedermacher, verhaftet wird. Vanék, ohnehin „Profi der Solidarität“, soll eine Protestresolution verfassen, Unterschriften sammeln und damit im Ausland Aufsehen erregen. So hofft Stanék, seiner schwangeren Tochter den Mann zurückzugeben, ohne die eigene bürgerliche Existenz zu gefährden.

Engagierter Politiker

Die Inszenierung von Friederike Pöhlmann-Grießinger unter der Schirmherrschaft von Prof. Dr. Hermann Glaser, mit Gerald Arp als Ferdinand Vanék und Roland Eugen Beiküfner als Jan Stanék würdigt einen engagierten Politiker, der beispielhaft voll Hoffnung und mit dem Glauben lebte, in Europa werde Wahrheit und Liebe über Lügen und Hass siegen.

Dr. Ulrich Maly sagte 2011 über ihn: „Wie kein anderer verkörpert Václav Havel den Sieg von Humanismus und demokratischen Idealen über Totalitarismus und Menschenfeindlichkeit“. 

Kunst und Drama

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