Figurentheater-Festival: In der Region tanzen die Puppen

19.5.2017, 14:27 Uhr
Figurentheater-Festival: In der Region tanzen die Puppen

© Foto: Döring

1979 wurde das Internationale Figurentheater-Festival gegründet. Inzwischen gilt die Biennale als eines der größten und wichtigsten Festivals Europas für zeitgenössisches Figuren-, Bilder- und Objekttheater an der Schnittstelle zu Tanz, Performance und Neuen Medien.

Eingeladen sind diesmal 70 Kompagnien aus 21 Ländern. Klar, dass auch wieder Stammgäste dabei sind wie Neville Tranter oder die Ulrike Quade Company und auch Teilnehmer aus der Region wie Thalias Kompagnons und das Theater Salz und Pfeffer.

Die Eröffnung geht am 19. Mai zeitgleich in drei Festivalorten über die Bühne: Während sich in Erlangen der französische Theatermagier Philippe Quesne in "Die Nacht der Maulwürfe" gräbt und der junge Brite Tim Spooner den Gesetzmäßigkeiten der Physik auf den Grund geht, beschäftigt sich die österreichische Tanztruppe "Liquid Loft" in Nürnberg mit "Foreign Tongues", also der Vielstimmigkeit des urbanen Lebens. Und in Fürth zeigt das Puppentheater Magdeburg seine Bühnenadaption des Films "M – eine Stadt sucht einen Mörder". Anschließend inszeniert der israelische Puppenspieler Ariel Doron dort mit handelsüblichem Kinderspielzeug die Dimension des realen Kriegs.

Als Höhepunkte kündigen die Veranstalter unter anderem die bildgewaltige Hommage der Compagnie 111 an die japanische Tänzerin Kaori Ito an (22. Mai, Erlangen) oder Gisèle Viennes mit dem Puppentheater Halle imaginierte Rekonstruktion des Welt-Jahrestreffens der Bauchredner in Kentucky (24. Mai, Nürnberg).

 

www.figurentheaterfestival.de

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