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Friedensnobelpreis für Kampagne zur atomaren Abrüstung

In Oslo verlieh die Jury am Freitag den Friedensnobelpreis - 06.10.2017 11:39 Uhr

Unter anderem durch Proteste lenken die Aktivisten der "Ican" die Aufmerksamkeit der Menschen auf die Gefahren von Nuklearwaffen. © Britta Pedersen/ dpa


Die Erwartungen haben sich bestätigt: Der Friedensnobelpreis ehrt dieses Jahr den Kampf gegen Atom-Waffen. Während im Vorjahr Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos den Preis für sein langes Ringen um die Beendigung des Bürgerkriegs in seinem Land bekam, geht er dieses Jahr an die "Internationale Kampagne zur atomaren Abrüstung".


Ein Kommentar von NN-Außenpolitikredakteur Georg Escher


Die Ican hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Aufmerksamkeit der Menschheit auf die katastrophalen humanitären Konsequenzen von Atomwaffen zu lenken.Die Kampagne und ihre Vertreter haben sich verstärkt um ein vertragliches Verbot solcher Waffe bemüht.

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Aktivisten der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen Mit Protesten wiesen sie zum Beispiel auf den Konflikt zwischen Nordkorea und den USA hin, die seit längerem ein Wettrüsten in Sachen Atomwaffen betreiben.Experten hatten bereits im Vorfeld einen Preis im Kontext des Kampfes gegen Atomwaffen vorhergesagt. Die Osloer Jury hatte sich in diesem Jahr unter 318 Anwärtern entscheiden müssen - 215 Personen und 103 Organisationen waren für den Preis vorgeschlagen. Nur wenige Nominierungen waren im Vorhinein bekannt, unter anderem die von Angela Merkel und US-Präsident Donald Trump.

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dpa/mch

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