Montag, 10.12.2018

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Intime Begegnungen

Die neue Spielzeit des Nürnberger Privatmusikvereins - 13.09.2013

Die beiden Musiker nennen sich ein wenig ironisch „Tschechoslowakisches Kammerduo“, denn schließlich gibt ein solches Staatsgebilde nicht mehr. Aber da die Slowakin und der Tscheche seit 2004 so erfolgreich unterwegs sind, konservieren sie den alten Begriff ganz ohne kommunistische Vorzeichen ein wenig weiter. Zweisam endet auch die Saison: „Cello Duello“, wohinter sich Jens Peter Maintz und Wolfgang Emanuel Schmidt verbergen, beenden am 7. April 2014 mit einer ungewöhnlichen Werk-Auswahl die PMV-Saison.

Dazwischen liegen sechs Konzerte mit zwei Trio-Formationen (Berlin Trio, 25. Oktober; Trio Gilman - Uszynsky – Hornung, 14. November), drei Quartetten (darunter die Nürnberg lebenden preisgekrönten Polen vom Apollon Musagète Quartett, die mittlerweile in Goslar ein eigenes Festival initiierten) und das „Arte Ensemble Hannover“, die in Nürnberg einen alten Freund haben und den mit ins konzertante Boot nehmen: Pianist Wolfgang Manz. Das ist dann endlich auch mal wieder Zeit für das berühmteste Klavierquintett der Musikgeschichte, das Franz Schubert dem Schicksal einer launischen Forelle gewidmet hat (25. März 2014).

Günstige Studententarife

Auch wenn der Veranstalter Privatmusikverein heißt, so ist er doch nicht so geschlossen wie einst Arnold Schönbergs gleichnamige Vereinigung in Wien: Alle um 19.30 Uhr beginnenden Kammerkonzerte sind öffentlich zugänglich. Wer ein Abonnement erwirbt kann bis zu 40 Prozent gegenüber dem Einzelpreis sparen. Für Schüler und Studenten kostet der Eintritt neun Euro oder die Hälfte eines Tickets in den beiden höchsten Preisgruppen. Informationen sind unter Tel.09123/8091430 erhältlich.

www.privatmusikverein.de
  

jv

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