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Was die Fans im neuen "Tatort"-Jahr erwartet

Dreimal Münster, keinmal Schweiger: Die Kriminalfälle der wichtigsten Ermittler-Teams - 28.12.2018 11:18 Uhr

Am 27. Januar zum letzten Mal zu sehen: Devid Striesow als Jens Stellbrink. © Foto: SR/Manuela Meyer


Dorn und Lessing (Weimar): Vor vier Jahren haben sie schon einmal den Neujahrs-"Tatort" gestellt, 2019 sind Nora Tschirner und Christian Ulmen wieder dran. "Der höllische Heinz" heißt der Auftakt ins "Tatort"-Jahr. Im Herbst kommt laut MDR ein zweiter Fall für das stets in Wortgefechte verwickelte Pärchen.

Voss, Ringelhahn, Goldwasser, Fleischer und Schatz (Franken): Das seit 2015 einmal jährlich im Frühling ermittelnde Team um Felix Voss (Fabian Hinrichs) und Paula Ringelhahn (Dagmar Manzel) hat es diesmal mit einer Mordserie zu tun: In Bayreuth wird jede Stunde ein Mensch erschossen – ein Wettlauf gegen die Zeit. Der Sendetermin steht noch nicht fest.

Ballauf und Schenk (Köln): Die Hauptkommissare Max Ballauf und Freddy Schenk (Klaus J. Behrendt und Dietmar Bär) sorgen stets für gute Quoten. Drei Fälle gibt es laut WDR im Jahr 2019. Los geht’s mit "Weiter, immer weiter" bereits am 6. Januar. Dieser "Tatort" beginnt mit einem tödlichen Straßenbahnunfall.

Batic und Leitmayr (München): Die ergrauten Quotengaranten vom BR, Udo Wachtveitl und Miroslav Nemec, kommen wieder mit drei Fällen. Im Film "Die ewige Welle" ermitteln sie zum Beispiel an der bekannten Eisbach-Welle im Englischen Garten.

Lürsen und Stedefreund (Bremen): Sabine Postel und ihr Kollege Oliver Mommsen hören auf. Der Abschiedsfilm von Kommissarin Inga Lürsen und Nils Stedefreund, "Wo ist nur mein Schatz geblieben?", wird laut Radio Bremen wahrscheinlich "im ersten Quartal" gesendet. Bis ein neues Team verkündet wird, brauche es "noch ein bisschen Zeit".

Faber, Bönisch, Dalay und Pawlak (Dortmund): Mit den Schauspielern Jörg Hartmann, Anna Schudt, Aylin Tezel und Rick Okon gibt es wieder zwei Krimis, laut WDR beide wohl in der ersten Jahreshälfte. Im ersten Fall mit dem Titel "Zorn" (20. Januar) geht es um einen erschossenen früheren Bergmann.

Stellbrink und Marx (Saarbrücken): Devid Striesow als Ermittler Jens Stellbrink hört auf. Der achte und letzte Fall namens "Der Pakt" kommt am 27. Januar. Ein neues saarländisches Team mit fünf Ermittlern ist laut SR in Arbeit und soll "spätestens Mitte März" vorgestellt werden.

Lindholm (Hannover): Maria Furtwänglers Figur wird strafversetzt vom LKA in Hannover zur Polizei in Göttingen. In den nächsten Krimis spielt Florence Kasumba mit, die erste schwarze "Tatort"-Kommissarin. Einstand der neuen Figur Anaïs Schmitz ist laut NDR am 3. Februar.

Thiel und Boerne (Münster): Drei neue Krimis mit Kommissar Thiel und Professor Boerne (Axel Prahl und Jan Josef Liefers) soll es 2019 geben, so der WDR: "Einer voraussichtlich im März und zwei im Herbst/Winter".

Murot (Wiesbaden): Der nächste "Tatort" mit Ulrich Tukur kommt laut HR wahrscheinlich am 17. Februar. In "Murot und das Murmeltier" von Dietrich Brüggemann (Anspielung auf die US-Komödie "Und täglich grüßt das Murmeltier" von 1993, mit Bill Murray) durchlebt der Ermittler einen Tag mehrere Male.

Flückiger und Ritschard (Luzern): In Luzern ist Zeit des Abschieds. Noch zwei Filme des aktuellen Teams kommen, dann ist nach acht Jahren Schluss. Neue "Tatort"-Stadt wird ab Herbst 2020 Zürich.

Borowski und Sahin (Kiel): Der Schleswig-Holstein-"Tatort" mit Axel Milberg und Almila Bagriacik ist 2019 laut NDR nur einmal zu sehen, "im Frühjahr", wie es heißt.

Odenthal und Stern (Ludwigshafen): 2019 ist Ulrike Folkerts als dienstälteste Kommissarin Lena Odenthal 30 Jahre beim "Tatort" dabei. Erst kommt ein Fall mit dem Titel "Maleficius". Zum Jubiläum im Herbst gibt es dann einen Film, der noch gedreht werden muss.

Tschiller und Gümer (Hamburg): Auch wenn es quotenmäßig zuletzt für Til Schweiger schlecht lief, geht es weiter. Allerdings nicht mehr mit Regisseur Christian Alvart und Autor Christoph Darnstädt, sondern mit Eoin Moore als Regisseur sowie Anika Wangard und Eoin Moore als Drehbuchautoren. Geplant ist der Dreh für 2019, ausgestrahlt wird der Film wohl erst 2020. 

GREGOR THOLL (dpa)

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