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Neuer Co-Trainer gesucht: Klökler verlässt den FCN

Club verlängert nach zweieinhalb Jahren nicht mehr - 19.05.2017 14:31 Uhr

Andreas Bronemann, Club-Vorstand, (links) und Manuel Klökler, Co-Trainer des FCN, gehen in Zukunft getrennte Wege. Der Vertrag mit Klökler wird nicht verlängert. © Sportfoto Zink / WoZi


Wäre Manuel Klökler die Familie egal gewesen, hätte er im Sommer auch zum RSC Anderlecht wechseln können. Sein langjähriger Gefährte und Chef René Weiler wollte ihn eigentlich mitnehmen nach Belgien, aber Klökler entschied sich für den Club. Und für seine Familie, die am Bodensee zu Hause ist.

Wäre Klökler dem Ruf seines Freundes gefolgt, hätte Klökler am Donnerstag die belgische Meisterschaft feiern dürfen und hätte in den vergangenen Monaten unter anderem Old Trafford, Nikosia und St. Petersburg besucht, musste sich so aber mit Sandhausen, Heidenheim oder Würzburg begnügen. Trotzdem hat es Klökler nicht bereut, in Nürnberg geblieben zu sein. So konnte er auch Alois Schwartz und Michael Köllner etwas näher kennenlernen.

Vertrag wird nicht verlängert

Dass sich ihre Wege in der nächsten Woche trennen werden, hatte sich nicht unbedingt abgezeichnet. Köllner und Klökler schienen auf und neben dem Fußballplatz glänzend zu harmonieren, der eine schätzte den Rat des anderen und umgekehrt. Doch damit ist jetzt Schluss: Der am 30. Juni auslaufende Vertrag des Konstanzers wird nicht verlängert.

Nach rund zweieinhalb Jahren muss sich Klökler nach einem anderen Verein umsehen und Köllner nach einem neuen Assistenten; sein unmittelbarer Vorgesetzter ist zwar voll des Lobes über Klöklers Arbeit und Integrität, möchte aber dennoch eine Veränderung an seiner Seite. Einen heißen Kandidaten gibt es schon, seine Unterschrift fehlt allerdings noch.

Am Sonntagnachmittag wird Klökler damit im Fritz-Walter-Stadion zum letzten Mal auf der Club-Bank Platz nehmen. Es wird zumindest ein stimmungsvoller Abschied.  

la

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