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Neuer Tatort: 60 Bäume angesägt

Unbekannter schlug diesmal im Kreis Erlangen-Höchstadt zu - 29.02.2012 16:00 Uhr

HERZOGENAURACH/FÜRTH  - Es ist kaum zu glauben: Ein Unbekannter hat jetzt in der Gemeinde Aurachtal im Kreis Erlangen-Höchstadt 60 Jungbäume angesägt - nach demselben Muster, das in jüngster Zeit auch in Stadt und Landkreis Fürth zu beobachten war. Damit sind in der Region über 150 Bäume massiv beschädigt worden.

Mindestens 21 Bäume wurden im Fürther Süden angesägt, darunter dieser Ahorn in der Georg-Benda-Straße, der 2500 Euro wert war.
Mindestens 21 Bäume wurden im Fürther Süden angesägt, darunter dieser Ahorn in der Georg-Benda-Straße, der 2500 Euro wert war.
Foto: Hans-Joachim Winckler
Mindestens 21 Bäume wurden im Fürther Süden angesägt, darunter dieser Ahorn in der Georg-Benda-Straße, der 2500 Euro wert war.
Mindestens 21 Bäume wurden im Fürther Süden angesägt, darunter dieser Ahorn in der Georg-Benda-Straße, der 2500 Euro wert war.
Foto: Hans-Joachim Winckler

Seit Wochen beschäftigt der Baumfrevel die Menschen. Zuerst sägte der Täter Gehölze in Abenberg im Kreis Roth an, dann im Fürther Wiesengrund, später Baumreihen an zwei Staatsstraßen im Kreis Fürth, zuletzt im Fürther Gewerbepark Süd — und nun 60 Hölzer zwischen den Ortschaften Neundorf und Oberniederdorf in der Nähe von Herzogenaurach.

Ein Landwirt hatte die Jungbäume als Ausgleich für eine Baumaßnahme gepflanzt, nun ist ihm ein Schaden von 13000 Euro entstanden. Da der Unbekannte die Stämme stets so weit ansägt, dass die Baumkrone noch stehen bleibt, ein heftiger Wind sie aber knicken würde, müssen die beschädigten Bäume in den meisten Fällen gefällt werden (wir berichteten).

Die Polizei sucht fieberhaft nach dem unbekannten Baumfrevler und bittet die Bevölkerung um Hinweise.
  


Zum Thema
Baumfrevler_schlägt_wieder_zu:_80_Stämme_angesägt_4c-regby-baum.jpg



Kurzbeschreibung:
Rund 160 Bäume wurden in den zwischen Herbst 2011 und März 2012 in Mittelfranken und der Oberpfalz angesägt und zerstört. Der Sachschaden geht mittlerweile in den sechsstelligen Bereich Es ist durchaus möglich, dass hinter allen Taten ein einziger Täter steckt.
Alle Informationen zu der Anschlagserie auf Bäume in der Region finden Sie in auf dieser Themenseite.

Hier schlug der Baumfrevler zu:



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