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Mit den Worten „Mein Geschirrspüler versucht mich umzubringen“ fassen die Herausgeber des Journals Fungal Biology das Ergebnis einer Untersuchung von Pilzen in Küchengeräten zusammen: In 62 Prozent der 189 untersuchten Spülmaschinen lebten Pilze.
In 56 Prozent der Fälle fanden sich die Arten Exophiala dermatitidis und Exophiala phaeomuriformis, berichten Forscher um Polona Zalar von der Universität Ljubljana in Slowenien. Beide Pilzarten können unter anderem die Lungen von Menschen besiedeln und tödlich wirken.
Das Problem scheint international verbreitet: 102 der untersuchten Maschinen stammten aus Slowenien, 42 aus anderen europäischen Ländern, 16 aus Nord- und Südamerika, fünf aus Israel, zehn aus Südafrika, sieben aus Ostasien sowie sieben aus Australien.
Die Probennehmer hatten mit sterilen Tüchern über die Gummidichtungen der Türen gewischt, um die möglicherweise dort lebenden Mikroorganismen zu erfassen. „Wir gehen davon aus, dass hohe Temperaturen, ein hoher Feuchtigkeitsgehalt und alkalische pH-Werte, wie sie für einen Geschirrspüler typisch sind, einen alternativen Lebensraum für Arten bilden, die als Krankheitserreger beim Menschen bekannt sind“, schreibt die Gruppe. Der Mensch habe mit den Reinigungsmaschinen eine neue ökologische Nische geschaffen. Dass die Pilze sogar Temperaturen nahe des Siedepunktes aushalten, sei bedenklich.

Bewerbungen für den NN-Kunstpreis werden ab 1. März 2012 entgegengenommen. Die Teilnahmebedingungen finden Sie
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