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Keine radioaktiven Lebensmittel in Deutschland

Sushi ist nicht belastet - Sicherheitsüberprüfung bei aus Japan importierten Waren - 16.03. 17:49 Uhr

Berlin  - Die Bundesbürger brauchen sich bisher keine Sorgen über radioaktiv belastetes Sushi aus Japan zu machen. Sämtliche importierten Lebensmittel aus Japan werden aber genau unter die Lupe genommen.


Deutsche Verbraucher brauchen keine Angst beim Sushi-Verzehr haben.
Deutsche Verbraucher brauchen keine Angst beim Sushi-Verzehr haben.
Foto: colourbox
Deutsche Verbraucher brauchen keine Angst beim Sushi-Verzehr haben.
Deutsche Verbraucher brauchen keine Angst beim Sushi-Verzehr haben.
Foto: colourbox

Trotz des Reaktorunfalls in Japan sind in Deutschland bisher keine radioaktiv belasteten Fische oder andere Lebensmittel aufgetaucht. Es gebe bislang keine Auffälligkeiten, versicherte ein Sprecher des Bundesverbraucherministeriums am Mittwoch in Berlin. „Es gibt derzeit auch keine Erkenntnisse, dass sich radioaktiv belastete Lebensmittel oder Futtermittel aus Japan in Deutschland oder auf dem Weg nach Deutschland befinden.“ Aus Sicherheitsgründen sollen alle Lebensmittel aus Japan auf mögliche Strahlenbelastung untersucht werden – vor allem Fisch und Fischprodukte wie zum Beispiel Sushi.

Die Bundesregierung wies den Zoll nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa gezielt an, Lebensmittel aus Japan auf Radioaktivität zu überprüfen. Der Umfang des Imports ist allerdings gering. Nach Angaben des Verbraucherministeriums wurden im vergangenen Jahr nur 60 Tonnen Fisch aus Japan importiert, insgesamt waren es über 900 000 Tonnen Importe aus aller Welt. Seit dem Erdbeben sei der Handel mit Japan ohnehin fast zum Erliegen gekommen, sagte der Ministeriumssprecher. Deutschland führt neben Fisch auch Ingwer, Algen, grünen Tee, Reis und Nudelgerichte aus Japan ein.

„Derzeit gibt es keine Auswirkungen auf die Verbraucher“, teilte das Verbraucherministerium in einer Sitzung des Bundestags-Verbraucherausschusses mit. Ein Krisenstab prüfe dies weiter. Eine Belastung durch Radioaktivität könne ausgeschlossen werden. Die Situation in Japan werde weiter sorgfältig beobachtet, um wenn nötig Konsequenzen für Deutschland zu ziehen. Mit der Überprüfung der Lebensmittel folgt Deutschland einer Empfehlung der EU-Kommission. 



dap

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