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CIA-Agent Weston (Ryan Reynolds), der sich im „Safe House“ als besserer Hausmeister langweilt, wird als Aufpasser der Geheimdienstlegende Frost (Denzel Washington) zugeteilt. Frost hatte nach seinem Ausstieg bei der CIA seine Finger in allerlei dreckigen Geschäften und verhökert seitdem Geheimnisse an den Meistbietenden. Besonders interessieren sich dunkle Hintermänner für eine mysteriöse Datei, die sich in seinem Besitz befindet.
Kaum ist Informations-Großhändler Frost bei Weston aufgetaucht, wird aus allen Rohren auf das „Safe House“ geschossen. Da Frost dort nicht mehr sicher ist, bleibt ihm und Weston nur die Flucht. Verfolgt von diversen Dunkelmännern wollen von nun an Ballereien und Verfolgungsjagden kein Ende nehmen; es gibt Tötungsszenen im Minutentakt, bei denen man als Zuschauer jedoch merkwürdig unbeteiligt bleibt.
Espinosa scheinen Motivationen und eine straffe Dramaturgie egal zu sein. Hauptsache, es rührt sich was auf der Leinwand und die wild in der Gegend herumfuchtelnde Handkamera kann dem beachtlichen body count ein paar neue Opfer hinzufügen. Die altbackene Buddy-Schiene, in der ein Vollprofi einem Jungspund auf die Sprünge hilft, wird nur angerissen und wirkt so zerfahren wie der gesamte, von einem hektischen Schnitt verhackstückte Film.
Fazit: Ein unglaubwürdiger, nur selten spannender Streifen, was bei der prominenten Besetzung (Brendan Gleeson und Sam Shepard sind auch dabei) und dem üppigen Produktionsetat schon etwas wundert. (USA/ZA/ 115 Min.; Admiral, Cinecittà, Nbg.; CineStar, Erl.)

Bewerbungen für den NN-Kunstpreis werden ab 1. März 2012 entgegengenommen. Die Teilnahmebedingungen finden Sie
hier.