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Dass die Ostberliner Diva mit der vier Oktaven umfassenden Ausnahmestimme mit Blues wenig am bunten Hut hat, ist den Festival-Macherinnen Monika Ammerer-Düll und Silke Rieger, die seit fünf Jahren gemeinsam die Rother Kulturfabrik leiten, durchaus bewusst. Allerdings sehen sie in der Musik Nina Hagens genug musikalische Berührungspunkte, um den Auftritt im Rahmen des beliebten Bluesfestivals am Freitag, 30. März, zu rechtfertigen.
Auch James-Brown-„Sidekick“ Pee Wee Ellis, der am 29. März mit „Tenoration“ in Roth gastiert, ist eher auf Funk, Jazz und Soul abonniert denn auf Blues. Den haben sich dafür die US-amerikanische Sängerin/Songschreiberin Dana Fuchs und der britische Bluesgitarrist Will Wilde auf ihre Fahnen geschrieben: Zwei vielversprechende Jungtalente, die die Bluestage am Samstag, 24. März, in der Kulturfabrik eröffnen. Im „Gasthaus zur Linde“ spielen am selben Abend die „Backporch Tunes“ aus Ansbach.
Am Sonntag, 25. März, ist der Bluesrocker Eric Sardinas mit seinem neuen Album „Sticks and Stones“ in Roth zu hören. Auch Rudy Rotta und Matt Schofield zählen längst zu den Großen der internationalen Bluesszene. Am Mittwoch, 28. März, sind sie in der Kufa im Doppelkonzert zu erleben.
Spannend könnte die Zusammenarbeit des Blues-Traditionalisten Richard Bargel mit dem einstigen „BAP“-Gitarristen Klaus „Major“ Heuser werden. Das Duo tritt am Donnerstag, 29. März, im „Posthorn“ Eckersmühlen auf. Dort steht am 30. März der Brite Paul Rose auf der Bühne, der zu den profiliertesten Bluesrock-Gitarristen der Gegenwart zu rechnen ist.
„Mr. Speiche’s Monokel Blues Band“, am 30. März im Vorprogramm von Nina Hagen dabei und eine der dienstältesten Blues-Bands der ehemaligen DDR, präsentiert am Samstag, 31. März, im „Posthorn“ ihre neue CD „Butter und Beton“. Auch am 31. März geben sich die „Hamburg Blues Band“ mit Chris Farlowe und Clem Clempson die Kufa-Klinke beim Doppelkonzert mit Walter Trout in die Hand.
Den Bluesbrunch bestreitet — wieder einmal — Big Daddy Wilson am Sonntag, 1. April, in der Rother Awo-Firma „Auf Draht!“ (Drahtzieherstraße 6). Und für den Festivalabschluss sorgt am Sonntagabend Philip Sayce in der Kulturfabrik.
Infos unter www.bluestage.de

Bewerbungen für den NN-Kunstpreis werden ab 1. März 2012 entgegengenommen. Die Teilnahmebedingungen finden Sie
hier.