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Kunstkritik heißt nicht, Kunst zu zerstören

04.06.2012 15:41 Uhr

Treffende Kunstkritik sieht anders aus, als Kunst zu zerstören. Allerdings fordert Ottmar Hörl für seine Arbeit die Akzeptanz der Vielfalt, die er selber anscheinend nicht aufbringen will. Ich weiß nicht, wie sehr sich ein Akademieprofessor in „seiner“ Stadt umschaut, wenn er bemerkt: „Deswegen gehen die Erfolgreichen auch weg“. Nach seiner Sicht bleiben hier die Erfolglosen übrig.

Jetzt verstehe ich auch, warum bei der Ausschreibung zum Lehrstuhl der Gold- und Silberschmiede-Professur ein international anerkannter bildender Künstler gesucht wird und ein gut ausgebildeter akademischer Silberschmied nicht reicht. Solche gibt es dank 60 Jahren sorgfältiger Ausbildung an der hiesigen Kunstakademie einige. Dies wird dazu führen, dass ein hochgelobter Akademiezweig zugunsten eines interdisziplinären Mischmaschs abstirbt.
  

Barbara Weinberger, Nürnberg

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