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Migräne hat viele Gesichter

Symptome der weit verbreiteten Krankheit sind zahlreich - richtige Behandlung wichtig - 28.04. 15:57 Uhr

BERLIN  - Schwindel, Übelkeit und Zahnschmerzen können Symptome einer Migräne sein. Auch Schmerzen im Nacken, in den Augen und im Gesicht sind mögliche Anzeichen. Betroffene sollten sich von einem Neurologen untersuchen lassen und somit eine langjährige falsche Behandlung vermeiden.


Das rät Profesor Stefan Evers von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie in Berlin. Sonst bestehe die Gefahr, dass Kopfschmerzen – etwa durch Übergebrauch von Medikamenten – chronisch werden. Migräne-Patienten reagieren oft sehr empfindlich auf Licht, Geruch und Geräusche.


Schwindel, Übelkeit und Zahnschmerzen können Symptome einer Migräne sein. Auch Schmerzen im Nacken, in den Augen und im Gesicht sind mögliche Anzeichen.
Schwindel, Übelkeit und Zahnschmerzen können Symptome einer Migräne sein. Auch Schmerzen im Nacken, in den Augen und im Gesicht sind mögliche Anzeichen.
Foto: colourbox
Schwindel, Übelkeit und Zahnschmerzen können Symptome einer Migräne sein. Auch Schmerzen im Nacken, in den Augen und im Gesicht sind mögliche Anzeichen.
Schwindel, Übelkeit und Zahnschmerzen können Symptome einer Migräne sein. Auch Schmerzen im Nacken, in den Augen und im Gesicht sind mögliche Anzeichen.
Foto: colourbox

Bisweilen gehen der Kopfschmerzattacke außerdem Sehstörungen, Taubheit oder Kribbeln im Gesicht und an Händen oder Beinen einer Körperseite voraus.

 

Auch starke Stimmungsschwankungen und das Gefühl, dass alles in Zeitlupe abläuft, können Evers zufolge Vorzeichen sein. Besonders bei Kindern erschwert dieses vielschichtige Krankheitsbild eine richtige Diagnose. Migräne ist laut Evers gut zu behandeln.

Neben der Einnahme von Medikamenten sei besonders wichtig, dass Betroffene ihre Migräne-Auslöser herausfinden und versuchen, sie zu vermeiden.

Ausdauersport und Entspannungsmethoden können helfen, Migräne-Attacken abzuschwächen oder ganz zu verhindern. In Deutschland leiden den Angaben zufolge etwa 12 bis 14 Prozent der Frauen und 6 bis 8 Prozent der Männer an Migräne. 



dpa/tmn

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