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Bekannte Gesichter auf dem Podest am Rothsee

Andreas Dreitz und Anja Beranek verteidigen ihre Titel - 24.06.2012 23:59 Uhr

ROTH/NÜRNBERG  - An den Vorjahressiegern ging beim Rothsee-Triathlon kein Weg vorbei. Andreas Dreitz feierte seinen dritten Sieg hintereinander, Anja Beranek war insgesamt zum vierten Mal vorne.

Schau mal, die Tante hat schon wieder gewonnen: Anja Beranek ließ am Rothsee erneut keinen vorbei.
Schau mal, die Tante hat schon wieder gewonnen: Anja Beranek ließ am Rothsee erneut keinen vorbei.
Foto: Giurdanella
Schau mal, die Tante hat schon wieder gewonnen: Anja Beranek ließ am Rothsee erneut keinen vorbei.
Schau mal, die Tante hat schon wieder gewonnen: Anja Beranek ließ am Rothsee erneut keinen vorbei.
Foto: Giurdanella

 

Wenn Anja Beranek es sich beim Training gibt, dann schon richtig. In der vergangenen Woche radelte die Fürther Triathletin, vielen noch unter ihrem Mädchennamen Ippach bestens bekannt, im Trainingslager auf Teneriffa täglich auf den Pico del Teide hinauf. Jedes Mal gut 2000 Höhenmeter machten auch dem zähen Iron Girl die Beine schwer, und so hätte sie ihren Start beim 24. Rothsee-Triathlon am liebsten gestrichen.

Davon aber war Organisator Matthias Fritsch überhaupt nicht begeistert, musste er doch schon die krankheitsbedingte Absage des Allersbergers Dorian Wagner hinnehmen. Anja Beranek wurde also zum Start überredet – und musste sich dann gestern gar nicht so sehr plagen, um nach 1,5 km Schwimmen, 45 km Radfahren und 10 km Laufen als Siegerin am Rothsee einzulaufen. In 2:12:34 Stunden hatte sie über sieben Minuten Vorsprung auf Renate Forstner aus Rosenheim. Nur 28 Sekunden dahinter kam als Dritte Wenke Kujala aus Hilpoltstein ins Ziel und konnte damit von einer gelungenen Generalprobe auf den Challenge in zwei Wochen reden.

Auch Andreas Dreitz vom ASC Kronach-Frankenwald hätte wohl vorher ein paar harte Bergeinheiten absolvieren können, seinen Hattrick am Rothsee hätte das wohl nicht verhindert. Der Kurzstreckenspezialist aus dem Erdinger-Alkoholfrei-Team hielt in 1:58:19 Stunden den Regensburger Sebastian Neef mit über vier Minuten Vorsprung sicher auf Distanz. Gerne hätte sich Dreitz mit Dorian Wagner gemessen, doch den hat ein grippaler Infekt erwischt und er hofft, wenigstens bis zum Challenge wieder fit zu sein. Auf Platz drei war der Nürnberger Tobias Heining (TSV Altenfurt) rundum zufrieden, hatte er doch damit sein Idol Marcus Schattner (TSG Roth/4.) knapp hinter sich gelassen. Der stellt ja Jahr für Jahr einen besonderen Rekord auf: Seit es den Rothsee-Triathlon gibt, also seit 24 Jahren, ist er am Start. In zwei Tagen wird er 45 — und nächstes Jahr ist er bestimmt wieder dabei.

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Die Favoriten setzten sich erneut durch beim Rothsee-Triathlon. Bei den Männern feierte Andreas Dreitz seinen dritten Sieg in Folge, während sich bei den Frauen Anja Beranek (frühere Ippach) zum mittlerweile vierten Mal als die Königin des Rothsees feiern lassen konnte. Insgesamt waren etwa 1400 Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet sowie auch einige ausländische Ausdauersportler bei dem Wettkampf über die olympische Kurzdistanz im Einsatz.

 

tsch


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