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Wenn Anja Beranek es sich beim Training gibt, dann schon richtig. In der vergangenen Woche radelte die Fürther Triathletin, vielen noch unter ihrem Mädchennamen Ippach bestens bekannt, im Trainingslager auf Teneriffa täglich auf den Pico del Teide hinauf. Jedes Mal gut 2000 Höhenmeter machten auch dem zähen Iron Girl die Beine schwer, und so hätte sie ihren Start beim 24. Rothsee-Triathlon am liebsten gestrichen.
Davon aber war Organisator Matthias Fritsch überhaupt nicht begeistert, musste er doch schon die krankheitsbedingte Absage des Allersbergers Dorian Wagner hinnehmen. Anja Beranek wurde also zum Start überredet – und musste sich dann gestern gar nicht so sehr plagen, um nach 1,5 km Schwimmen, 45 km Radfahren und 10 km Laufen als Siegerin am Rothsee einzulaufen. In 2:12:34 Stunden hatte sie über sieben Minuten Vorsprung auf Renate Forstner aus Rosenheim. Nur 28 Sekunden dahinter kam als Dritte Wenke Kujala aus Hilpoltstein ins Ziel und konnte damit von einer gelungenen Generalprobe auf den Challenge in zwei Wochen reden.
Auch Andreas Dreitz vom ASC Kronach-Frankenwald hätte wohl vorher ein paar harte Bergeinheiten absolvieren können, seinen Hattrick am Rothsee hätte das wohl nicht verhindert. Der Kurzstreckenspezialist aus dem Erdinger-Alkoholfrei-Team hielt in 1:58:19 Stunden den Regensburger Sebastian Neef mit über vier Minuten Vorsprung sicher auf Distanz. Gerne hätte sich Dreitz mit Dorian Wagner gemessen, doch den hat ein grippaler Infekt erwischt und er hofft, wenigstens bis zum Challenge wieder fit zu sein. Auf Platz drei war der Nürnberger Tobias Heining (TSV Altenfurt) rundum zufrieden, hatte er doch damit sein Idol Marcus Schattner (TSG Roth/4.) knapp hinter sich gelassen. Der stellt ja Jahr für Jahr einen besonderen Rekord auf: Seit es den Rothsee-Triathlon gibt, also seit 24 Jahren, ist er am Start. In zwei Tagen wird er 45 — und nächstes Jahr ist er bestimmt wieder dabei.
Mi. 19.06.13
Mi. 19.06.13
Di. 18.06.13
Di. 18.06.13
Mo. 17.06.13