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BMW will schnell die Lernkurve kriegen

Kurz vor dem Comeback in der Tourenwagen-Serie: Münchner sehen sich gut vorbereitet - 20.04.2012 10:05 Uhr

BMW (hier der M3) kehrt mit drei Teams in die DTM zurück.

BMW (hier der M3) kehrt mit drei Teams in die DTM zurück. © BMW AG


„Wir sind im Plan, befinden uns auf der Zielgeraden“, versicherte BMW-Motorsportdirektor Jens Marquardt. Er fügte hinzu: In zehn Tagen, beim ersten Zeittraining in der neuen Saison in Hockenheim wissen wir mehr.“

Jedenfalls habe man in Sachen Vorbereitung „das erreicht, was wir erreichen wollten und sind gut vorbereitet“. Ist er denn zufrieden?  „Das ist man eigentlich nie, aber vielleicht, wenn wir unsere Ziele erreicht haben“, so Marquardt.  Was dabei herauskomme, werde man im Oktober, beim Finale in Hockenheim sehen.

Ein Handicap sieht der BMW-Motorsportdirektor für seine drei Teams darin, „dass wir viele Strecken, wie beispielsweise den Nürnberger Norisring (1. Juli)  oder die Strecke im englischen Brands Hatch überhaupt noch nicht kennen“. Außerdem setzte man erstmals sechs Autos ein, „da müssen wir ganz schnell die Lernkurve hinkriegen“, forderte Marquardt.

Guten Mutes sind die Münchner nach den Worten ihres Chefs, was weitere Serien angeht, die nach dem neuen DTM-Reglement fahren werden, was eine Bedingung für die Rückkehr von BMW in die DTM war. Man sei mit Amerika und Japan im Gespräch, allerdings gehe das nicht von heute auf morgen.

Der dreimalige Tourenwagen-Champion Andy Priaulx, der mit BMW seine ersten Schritte in der DTM unternimmt, schwärmt gerade zu von den Autos und der Serie. „Das sind richtige Rennen“, erzählte der Brite strahlend. Es mache ihm wirklich Spaß und er sei auch schon sehr aufgeregt. Wesentlich unaufgeregter gab sich da schon Bruno Spengler, der lange Jahre für Mercedes fuhr und im Vorjahr in der DTM auf Rang drei landete. Das sei schon ein großer Wechsel gewesen, zu einer neuen Marke, und das motiviere ihn riesig. Es sei auch etwas ganz Spezielles gewesen, denn er habe zum ersten Mal ein neues Auto mitentwickelt. . „Es macht mir Mega-Spaß“, versicherte der Frank-Kandadier. Und er wolle so schnell wie möglich den ersten Sieg für seinen neuen Arbeitgeber holen. 

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Bei Dirk Werner, der wie Priaulx sein Debüt in der DTM gibt,  hat sich, „die Spannung langsam aufgebaut“. Bei ihm sei die Lernkurve auch noch nicht zu Ende, gesteht der gelernte Maschinenbau-Ingenieur, der einst auch für das Farnbacher-Team in Lichtenau im Porsche Carrera-Cup an den Start rollte.

Siebter Mann im Bunde bei BMW ist Marco Wittmann aus Markt Erlbach, den die Münchner als Test- und Ersatzfahrer holten. „Mein Ziel ist es, das Auto gemeinsam mit den anderen Fahrern zu verbessern“, erläuterte der 22-Jährige seine Aufgabe. Nebenbei werde er unter anderem als Höhepunkt das 24-Stunden auf dem Nürburgring bestreiten.
  

RAINER WEICHENRIEDER

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