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Club: Getrübte Freude über den ersten Punkt des Jahres

Partie gegen Freiburg geriet zur nervlichen Belastungsprobe - 22.01. 21:53 Uhr

Freiburg  - Der 1. FC Nürnberg darf sich über seinen ersten Bundesligapunkt im Jahr 2011 freuen. Das 1:1 (0:1) in Freiburg geriet der Mannschaft von Trainer Dieter Hecking allerdings zu einem eher unansehnlichen Stück Fußball.


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Der 1. FC Nürnberg hat beim SC Freiburg ein keineswegs ansehnliches Stück Fußball abgeliefert. Die Bewertung der einzelnen Spielerleistung gibt es hier.

Auch nach Schlusspfiff war Dieter Hecking noch nicht endgültig versöhnt. Robin Dutt, der Trainer des SC Freiburg, hatte sich vor der Partie im Tiefstapeln versucht: Angesichts vieler Ausfälle im eigenen Team hatte Dutt den Club kurzerhand zum Favoriten erklärt. „Das macht man nicht“, sagte Hecking nach dem Spiel, als der duttsche Favorit aus Nürnberg zumindest einen Punkt aus dem Breisgau entführt hatte.

Derartige Psychospielchen mag Hecking nicht mitmachen, die Partie im kalten Breisgau selbst taugte allerdings auch zur Belastungsprobe für die Nerven aller Beteiligten – vor allem der Zuschauer. Freiburg und Nürnberg quälten sich durch 90 Minuten, am Ende hätte diese Begegnung keinen Sieger verdient gehabt. Die Bälle flogen weit, sie flogen quer, ein Plan begleitete sie nur in den seltensten Fällen.

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Im Auswärtsspiel gegen ersatzgeschwächte Breisgauer kam der Club nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus.

20 Minuten lang passierte rein gar nichts, dann führte Freiburg, weil sich Nürnberg zu viele Fehler in zu kurzer Zeit leistete. Erst hinderte der desinteressierte Christian Eigler sein Gegenüber Felix Bastians nicht an einer Hereingabe, dann verlängerte Andreas Wolf unglücklich per Kopf, ehe Raphael Schäfer nicht entschlossen genug aus dem Tor kam: Johannes Flum drückte den Ball aus kurzer Distanz über die Linie.

„Wir kriegen unser Spiel nicht über 90 Minuten durch“, sagte später Julian Schieber, der dafür verantwortlich war, dass sich der Gast in den zweiten 45 Minuten zumindest für einen nun etwas engagiertere Leistung belohnte.

 Gemeinsam in Richtung gegnerischer Tor: Julian Schieber (23) und Andy Wolf (5) wollen sich gegen die rote Übermacht durchsetzen.
Gemeinsam in Richtung gegnerischer Tor: Julian Schieber (23) und Andy Wolf (5) wollen sich gegen die rote Übermacht durchsetzen.
Foto: Wolfgang Zink
 Gemeinsam in Richtung gegnerischer Tor: Julian Schieber (23) und Andy Wolf (5) wollen sich gegen die rote Übermacht durchsetzen.
Gemeinsam in Richtung gegnerischer Tor: Julian Schieber (23) und Andy Wolf (5) wollen sich gegen die rote Übermacht durchsetzen.
Foto: Wolfgang Zink

Nach dem Wechsel mühte sich Nürnberg insgesamt um etwas mehr Struktur, fand aber durch eine Einzelaktion zurück ins Spiel. Nach einem Einwurf kam der Ball über Rubin Okotie zu Schieber der aus 16 Metern halbrechter Position einfach mal abzog: Der Leihgabe vom VfB Stuttgart gelang ein Traumtreffer in den Winkel. Sekunden danach scheiterte Christian Eigler an der Latte, Freiburg hatte später durch Butscher ebenfalls noch die Chance auf drei Punkte. „Das war nicht der ganz große Kracher“, sagte Hecking, als alles vorbei war. Recht hatte er.

Nürnberg: R. Schäfer - Judt, Wollscheid, Wolf, Pinola - Simons, Cohen (55. Okotie) - Hegeler (55. Chandler), Ekici, Eigler (87. Mak) - Schieber.
Freiburg: Baumann - Mujdza, Barth, Butscher, Bastians - Makiadi - Rosenthal (88. Bektasi), Putsila, Flum (68. Schmid), Jendrisek (63. Yano) - Caligiuri.
Tore: 1:0 Flum (32.), 1:1 Schieber (56.).
Sonstiges: Gelbe Karte für Ekici (im nächsten Spiel gesperrt).
Schiedsrichter: Marco Fritz (Korb).
Zuschauer: 20.000. 



Fadi Keblawi

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Deutscher Meister: 1920, 1921, 1924, 1925, 1927, 1936, 1948, 1961, 1968
DFB-Pokalsieger: 1935, 1939, 1962, 2007

Ein extra Themenarchiv mit "historischen" Berichten rund um den 1. FCN finden Sie unter dem Stichwort "Club-Geschichte(n)".

Der Club-Kader in der Saison 2011/12

Galerie Kader 1. FC Nürnberg 2011/12

Die Club-Gegner in der Saison 2011/12

Galerie Gegner 1. FC Nürnberg 2011/12
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