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Der FCN und sein Drei-Säulen-Modell

Warum die Saison 2011/2012 eine letztlich ruhige geworden ist für den runderneuerten Club - 22.04.2012 22:35 Uhr

Garant für den Klassenverbleib: Javier Pinola überzeugte nach seiner langen Verletzungspause.

Garant für den Klassenverbleib: Javier Pinola überzeugte nach seiner langen Verletzungspause. © Zink


Es ist elegant formuliert: Nürnberg „festigt“ den Klassenverbleib, konstatierte die Deutsche Presseagentur nach dem 1:1 gegen den HSV. Es gab Zeiten, als man ein „sichert“ bedenkenlos hätte verwenden können, auch wenn das Restrisiko nur noch mit arithmetischen Übungen konstruierbar war, die man getrost als tollkühn bezeichnen konnte.

Aber für tollkühne Abstiege war der Club ja einst ein besonderer Spezialist, Nürnberg nutzte selbst minimale Chancen, um abzusteigen. Das aktuelle Team hingegen hat sich tatsächlich noch einmal gefestigt. Der Abschied von Ilkay Gündogan konnte zwar wie erwartet nicht kompensiert werden, aber unter ob zahlreicher verletzungsbedingter Absenzen erschwerten Bedingungen ist wieder eine Mannschaft gewachsen, der man vertrauen durfte.

Daniel Didavi spielte eine sogar etwas bessere Saison als sein Vorgänger Mehmet Ekici, Mittelstürmer Tomas Pekhart traf (bisher) genauso oft wie sein Vorgänger Julian Schieber, und drei Routiniers gehören weiter zu den Säulen des Aufbauwerks. Timmy Simons bleibt der Fixpunkt im Spiel, die Rückkehr von Javier Pinola hat die ganze Elf beflügelt – und in jedem Sinne hinter diesem Team steht die Nummer eins: Raphael Schäfer, sicherer Torwart und Anführer, personifiziert seit seiner Rückkehr 2008 den 1.FC Nürnberg. Und die Zeiten, da man das keinem wünschen mochte, sind vorbei. 

HANS BÖLLER

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