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2012 ist bisher noch nicht das Jahr des NBC. Im vierten Spiel seit der Winterpause hagelte es die dritte unnötige Niederlage und das ausgerechnet im Schlüsselspiel bei Science City Jena. Im Kampf um die Play-off-Plätze besaß die Partie beim direkten Konkurrenten in Thüringen einen vorentscheidenden Charakter, doch der NBC enttäuschte über weite Strecke.
Während Jena die Bedeutung der Partie von Beginn an verinnerlicht hatte und voll bei der Sache war, zeigte das Taylor-Team im ersten Abschnitt eine der schlechtesten Saisonleistungen überhaupt. Ohne Siegeswillen, Teamgeist und Selbstvertrauen stimmte bei den Nürnbergern zunächst überhaupt nichts. Zwar kämpften sie sich durch ein obligatorisches starkes Viertel, diesmal war es das dritte, wieder auf wenige Punkte heran, doch behielt Jena dank einer überragenden Leistung seines Centers Jeremy Black, der insgesamt auf 31 Zähler kam, am Ende die Oberhand.
Auf der Gegenseite enttäuschten vor allem die „Big Men“ des NBC. Cory Abercrombie (9), Ike Okoye (8), Ryan DeMichael (7) und Martin Ides (4) erzielten zusammen weniger Punkte als Black alleine. Zu keiner Zeit bekamen sie den großen Mann der Thüringer unter Kontrolle. Schließlich kam noch hinzu, dass neben Abercrombie auch Jaivon Harris einige Minuten vor Schluss sein fünftes Foul kassierte.
Der Niederlage nicht genug fiel das 78:87 mit neun Punkten Rückstand auch noch so hoch aus, das der NBC trotz eines 93:86-Erfolgs im Hinspiel im direkten Vergleich unterliegt, sollten beide Teams am Ende die gleiche Punktebilanz aufweisen. Die Nürnberger, die auf den achten und letzten Play-off-Rang abrutschten, sind nach dieser Leistung zu einem Wackelkandidaten geworden. Die kommende Partie bei den schwächelnden Saar-Pfalz Braves wird beim Blick auf die noch ausstehenden schweren Partien schon zum Schicksalsspiel.
Fr. 27.04.12
Fr. 20.04.12
Do. 12.04.12
Mo. 02.04.12