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Seit Montag prangt in der Tabelle auf der Webseite der 2. Basketball-Bundesliga ein dicker orangefarbener Strich. Er trennt den achten vom neunten Platz. So ist bis zum Saisonende am 31. März jederzeit zu sehen, wer gerade im Feld der acht Play-off-Teilnehmer steht und für wen die Spielzeit zu Ende gehen würde.
In einer derart ausgeglichenen Liga wie der ProA genügen drei Pleiten in Serie und schon findet man sich im Tabellenkeller wieder. Ein Beweis, dass hier jeder jeden schlagen kann, bietet die Statistik der letzten zehn Spiele. Bis auf zwei kleine Ausnahmen haben alle Vereine vom dritten bis zum drittletzten Rang (13.) entweder fünf Siege und ebenso viele Niederlagen oder sechs Erfolge und vier Enttäuschungen vorzuweisen.
Mit einem schweren Auswärtsspiel in Paderborn weniger auf dem Konto und einem noch härteren Heimspiel gegen Karlsruhe vor der Brust (Sa., 19.30 Uhr, BBZ) könnten auch die Nürnberger schnell die angepeilten Play-off-Ränge aus den Augen verlieren. Dabei sind die Aussichten gegen die Badener nicht gerade rosig. Im Hinspiel unterlag der NBC überraschend beim bis dahin noch sieglosen Schlusslicht. Dazu ist Karlsruhe das Team der Stunde und stellt mit Martin Samarco nicht nur den besten Punktesammler der ProA (22 pro Spiel), sondern hat mit Rouven Roessler und Justin Aronel Howard auch noch zwei weitere Akteure unter den zehn Treffsichersten der Liga.
Sorgen macht sich bei den Nürnbergern dennoch niemand. „Nervös wäre ich, wenn wir vom einzigen Abstiegsrang nur drei Siege entfernt wären“, so Manager Johannes Kopkow. Nach dem verkorksten Rückrundenstart, bei dem sich die Nürnberger zumeist selbst schlugen, erwartet Kopkow im Heimspiel gegen den Dreizehnten einen Sieg und eine Reaktion. Um dem erneut eingekehrten Schlendrian entgegenzuwirken, fordert er daher nicht weniger als „das letzte Hemd von allen Beteiligten.“ Dabei hoffen er und die Spieler auch auf die zuletzt stetig steigende Stimmung in der Halle am Berliner Platz.
Fr. 27.04.12
Fr. 20.04.12
Do. 12.04.12
Mo. 02.04.12