5°C
Freitag, 24.05. - 01:53 Uhr
Login
Info
Anmeldung
Diese Funktion steht nur registrierten Usern zur Verfügung.
Loggen Sie sich bitte hier ein oder registrieren Sie sich kostenlos!
Passwort vergessen
Info
Passwort vergessen
Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben können Sie hier ein neues Passwort anfordern. Geben Sie bitte hierzu Ihre E-Mail-Adresse ein!

E-Mail-Adresse
Druckversion

Die Bundesliga-Saison als Pekharts persönlicher Lehrfilm

Der FCN-Stürmer will mit der tschechischen Auswahl die EM-Vorrunde überstehen - 02.06.2012 07:00 Uhr

NÜRNBERG  - Er war verhältnismäßig teuer und kam aus einer verhältnismäßig schwachen Liga. Doch Tomas Pekhart hat sich durchgebissen, neun Tore sprechen für ihn. Auch bei der EM würde er gerne angreifen – wenn man ihn ließe. Ein Auszug aus der Sonderbeilage unserer Zeitung, die am Dienstag erscheint.

Vielleicht sein bislang wichtigstes Tor: Fünf Minuten vor Schluss köpfte Tomas Pekhart den 2:1-Siegtreffer gegen Köln – sein anschließender Jubel verriet vor allem Erleichterung.
Vielleicht sein bislang wichtigstes Tor: Fünf Minuten vor Schluss köpfte Tomas Pekhart den 2:1-Siegtreffer gegen Köln – sein anschließender Jubel verriet vor allem Erleichterung.
Foto: Zink
Vielleicht sein bislang wichtigstes Tor: Fünf Minuten vor Schluss köpfte Tomas Pekhart den 2:1-Siegtreffer gegen Köln – sein anschließender Jubel verriet vor allem Erleichterung.
Vielleicht sein bislang wichtigstes Tor: Fünf Minuten vor Schluss köpfte Tomas Pekhart den 2:1-Siegtreffer gegen Köln – sein anschließender Jubel verriet vor allem Erleichterung.
Foto: Zink

Der Kurzfilm existiert wohl schon etwas länger. Doch erst ein paar Minuten nach dem 3:2-Erfolg am vorletzten Spieltag bei der TSG Hoffenheim lüftete Tomas Pekhart ein über Monate gut gehütetes Geheimnis. In einer Phase der Saison, als ihm vor dem Kasten nicht viel gelingen wollte, also irgendwann zwischen dem 23. und 28. Spieltag, hatten Trainer Dieter Hecking und Sportdirektor Martin Bader eine Idee. Warum nicht einfach ein paar von Pekharts besten und weniger guten Szenen zusammenschneiden und mit anderen Stürmern vergleichen.

Der dahinter steckende Gedanke: Pekhart sollte sich etwas abschauen, um schlichtweg effizienter zu werden. Und siehe da, plötzlich traf Pekhart fast wie er wollte. Vier Treffer in fünf Partien, insgesamt schaffte er neun in seiner Premieren-Saison in der Bundesliga. Eine ordentliche Bilanz – wenn man bedenkt, dass ihn die Kollegen noch viel zu selten mit Flanken versorgten. Mit guten Flanken. Man muss wissen: Pekhart ist 1,94 Meter lang. Und hoch droben in der Luft kaum zu verteidigen.

Die Nummer zwei hinter Baros


Das ist natürlich auch seinem Nationaltrainer Michal Bilek bekannt, deswegen hat er ihn erwartungsgemäß in Tschechiens EM-Aufgebot geholt. Bei einem kurzfristig anberaumten Termin Anfang des Monats sollte sich Pekhart vor der Pressestelle des 1. FC Nürnberg zum Turnier äußern; seine Antworten überraschten nicht. Froh und glücklich sei er, „überhaupt dabei zu sein“ und „über jede Minute auf dem Platz“, sagt Pekhart auf Englisch, obwohl seine Mutter Deutsch unterrichtet. Nur muss er sich erst mal hinten anstellen. Altstar Milan Baros, tatsächlich erst 31, ist weiter klar die Nummer eins im tschechischen Sturm und seit seinem fulminanten Turnierdebüt 2004 in Portugal so etwas wie ein Nationalheld.


Bilderstrecke zum Thema
Jetzt steht er endgültig fest, der 23-Mann-Kader mit dem Bundestrainer Joachim Löw die Fußball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine gewinnen will. Zuvor strich er mit Marc-André ter Stegen, Cacau, Sven Bender und Julian Draxler allerdings noch vier Profis aus seinem Aufgebot.

Da Bilek auf eine zweite Planstelle im Angriff verzichtet, bleibt Pekhart, solange Kollege Baros fit ist, lediglich ein Platz auf der Ersatzbank. Kein Problem, sagt Pekhart, der umgeben ist von etwas A- und allerhand B-Prominenz. Zwischen den Pfosten steht Petr Cech, ehemaliger Welttorhüter und neuerdings Champions-League-Sieger, auch Tomas Rosicky kennt man noch, natürlich Baros. Der überwiegende Rest ist talentiert, jedoch verhältnismäßig unerfahren. Tschechien, das sich erst via Relegation gegen Montenegro für die EM qualifizierte, ist bestimmt kein Turnierfavorit. Nicht mal ein geheimer.

(Die ganze Geschichte und noch viele weitere lesen Sie am Dienstag in der EM-Sonderbeilage unserer Zeitung).

  

WOLFGANG LAASS


Ihr Kommentar

Name:
 
 Bitte beachten Sie unsere Netiquette.
Info
Bestätigungswort

Um Ihren Kommentar abzusenden, geben Sie bitte das Bestätigungswort ein. Nicht lesbar? Erzeugen sie durch Klick darauf einen neuen Text.


Zum Thema
Logo 1. FC Nürnberg
Gründungsdatum:
04.05.1900
Mitgliederzahl:
über 14.000


Kurzbeschreibung:
Titel, Tränen und Triumphe: Der 1. FC Nürnberg blickt auf eine bewegte, mittlerweile über 113-jährige Geschichte zurück. Seine größten Erfolge feierte der Club in den "goldenen" 20er Jahren, als alleine fünf der insgesamt neun Meisterschaften gelangen. Bis in die 60er Jahre gehörte der Verein zu den ganz großen Namen des deutschen Fußballs. Doch mit dem erstmaligen Abstieg aus dem Oberhaus 1969 begann ein jahrzehntelanges Tief. Abstiege und Skandale prägten den Verein, der sich in dieser Zeit den Ruf einer Fahrstuhlmannschaft verdiente und 1996 gar in die drittklassige Regionalliga abstürzte. Erst im neuen Jahrtausend konsolidierte sich der Verein und knüpfte mit dem DFB-Pokalsieg 2007 an alte Zeiten an - sehr zur Freude der treuen und großen Anhängerschaft des FCN.

Deutscher Meister: 1920, 1921, 1924, 1925, 1927, 1936, 1948, 1961, 1968

DFB-Pokalsieger: 1935, 1939, 1962, 2007

Ein extra Themenarchiv mit "historischen" Berichten rund um den 1. FCN finden Sie unter dem Stichwort "Club-Geschichte(n)".

Der Club-Kader in der Saison 2012/13

Galerie Kader 1. FC Nürnberg 2011/12

Zum Thema
EMlogo



Kurzbeschreibung:
Die Fußball-Europameisterschaft 2012 findet vom 8. 6. bis 1.7. 2012 in Polen und in der Ukraine statt. Eröffnungsspiel in Warschau, Endspiel in Kiew. DFB-Auswahl in der Gruppe B mit Niederlande, Dänemark und Portugal. Spielorte: Lwiw und Charkow. Alle Infos zum Spielplan und zu den Stadien gibt es in unserer Infografik.

Wer, Wo, gegen Wen?


Grafik zum Öffnen anklicken!