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Ein junger Grieche fürs Kleeblatt

Thanos Petsos wechselt von Leverkusen zum Fürther Bundesliga-Aufsteiger - 22.05.2012

FÜRTH  - Die SpVgg Greuther Fürth hat den ersten echten Neuzugang für ihre Premieren-Saison in der Fußball-Bundesliga unter Vertrag genommen.

„Wir brauchen jemand, der das rechts hinten spielen kann“: Thanos Petsos (re.), hier im Zweikampf mit Thomas Müller vom FC Bayern.
„Wir brauchen jemand, der das rechts hinten spielen kann“: Thanos Petsos (re.), hier im Zweikampf mit Thomas Müller vom FC Bayern.
Foto: Eibner
„Wir brauchen jemand, der das rechts hinten spielen kann“: Thanos Petsos (re.), hier im Zweikampf mit Thomas Müller vom FC Bayern.
„Wir brauchen jemand, der das rechts hinten spielen kann“: Thanos Petsos (re.), hier im Zweikampf mit Thomas Müller vom FC Bayern.
Foto: Eibner

Jung, talentiert, deutschsprachig, bezahlbar. Die Spielvereinigung bleibt bei der Personalplanung auch nach dem Aufstieg ihrer grundsätzlichen Linie treu. Mit Athanasios „Thanos“ Petsos verpflichtete das Kleeblatt einen in Düsseldorf geborenen griechischen U21-Nationalspieler.

Petsos, in den vergangenen beiden Spielzeiten von Bayer Leverkusen an den 1. FC Kaiserslautern ausgeliehen, unterschrieb in Fürth einen Drei-Jahres-Vertrag. Der 20 Jahre alte Defensivspezialist hat für den FCK

39 Bundesliga-Spiele bestritten. Petsos wurde bislang sowohl im Mittelfeld als auch als rechter Verteidiger eingesetzt. „Das war ein wesentlicher Punkt“, sagt Kleeblatt-Manager Rachid Azzouzi. „Wir brauchten jemand, der das rechts hinten spielen kann, falls Bernd Nehrig mal ausfällt.“

Geringe Ablöse

Zu den Ablösemodalitäten schweigt sich Azzouzi aus. Petsos war noch an Leverkusen gebunden. Wegen der bekannt guten Beziehungen zwischen dem Werksklub und der Spielvereinigung dürfte sich die Ablösesumme in Grenzen halten. Im Nachhinein scheint sich immer noch auszuzahlen, dass die Fürther 2008 Trainer Bruno Labbadia zu Bayer ziehen ließen.


Eventuell schon heute will der Bundesliga-Aufsteiger den nächsten neuen Spieler präsentieren. Trainer Mike Büskens braucht unter anderem noch einen Linksverteidiger und einen Mann für den linken Flügel, eventuell auch einen, der abwechselnd für beide Positionen infrage kommt.

Bislang hat die Spielvereinigung lediglich die Talente Thomas Pledl (17/1860 München, zentrales Mittelfeld) und Ilir Azemi (20/SpVgg Greuther Fürth II, Sturm) zu den Profis geholt. Pledl, der am Mittwoch seinen 18. Geburtstag feiert, erhielt bei der SpVgg einen Vier-Jahres-Vertrag bis 2016. 

nn


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Gründungsdatum:
23.09.1903
Mitgliederzahl:
2550


Kurzbeschreibung:
Die Spielvereinigung Greuther Fürth feierte als Fußballverein ihre größten Erfolge in der Vereinsgeschichte mit drei deutschen Meistertiteln in den Jahren 1914, 1926 und 1929 als SpVgg Fürth. Nach dem 2. Weltkrieg konnte die Spielvereinigung jedoch nie wieder an die großen Erfolge anknüpfen und sich folglich auch nicht für die 1963 gegründete Bundesliga qualifizieren.
Mit dem Sturz bis in die Landesliga versank der Traditionsverein in den 80er Jahren endgültig in der Bedeutungslosigkeit. Aufwärts ging es erst wieder 1994, als die Qualifikation für die neu gegründete Regionalliga gelang. Zwei Jahre später trat die Fußballabteilung des TSV Vestenbergsgreuth der SpVgg bei. Seitdem gehören die Geldsorgen der Vergangengeit an, der traditionsreiche Name SpVgg Fürth wurde durch den Zusatz Greuther ergänzt.
Seit 1997 spielte die Spielvereinigung ununterbrochen in der 2. Bundesliga, bis im Mai 2012 endlich der ersehnte Aufstieg in die Bundesliga gelang. Dort allerdings blieb der Erfolg aus, so dass Fürth in der Saison 2013/2014 wieder im Unterhaus antreten muss. Seine Heimspiele trägt der Verein, der im Volksmund "Kleeblatt" genannt wird, dann wie gewoht im altehrwürdigen Ronhof aus. Ein geplanter Stadionneubau am Rhein-Main-Donaukanal hat sich Ende 2012 zerschlagen.


Deutscher Meister: 1914, 1926, 1929


Der Kleeblatt-Kader in der Saison 2012/13
Galerie Kader SpVgg Greuther Fuerth 2012/13