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Vor Beginn der Winterpause hatte Mike Büskens gehofft: „Vielleicht kommen wir diesmal glimpflicher davon.“ Zwei Winter hat der gebürtige Düsseldorfer in Mittelfranken bisher mitgemacht, zweimal herrschten ungewöhnlich tiefe Temperaturen. Nun wissen wir, dass auch die aktuelle Saison nicht ohne Kältetest auskommen wird und so erwartet der Fürther Coach „ruckzuck kalte Füße“, wenn er am Freitagabend bei prognostizierten zehn Grad minus auf der Trainerbank Platz nehmen wird.
Allerdings hofft er auch auf eine so erwärmende Darbietung seiner Schützlinge, dass ihm die Witterung nichts anhaben kann. „Das Kribbeln ist jetzt schon da“, hat Büskens nicht nur bei sich, sondern auch bei seinen Spielern beobachtet. Durch ihre starken Auftritte vor der Winterpause hatten sich die Fürther noch an der Frankfurter Eintracht vorbei auf Platz zwei geschoben. Mindestens dieser Rang soll es auch sein, wenn die restlichen 15 Zweitliga-Runden absolviert sind.
„Wir wissen, dass unsere Ziele machbar sind“, sagt Büskens und ist dabei genauso unaufgeregt wie einige Minuten zuvor, als er auf dem durch die Rasenheizung zu einem angenehm grünen Untergrund verwandelten Platz im Ronhof die A- gegen die B- Elf hat antreten lassen. Dabei fällt auf, dass vor allem die beiden Offensivseiten im Mittelfeld noch der Überlegung bedürfen. Stephan Schröck ist erst seit ein paar Tagen im Training zurück, Sercan Sararer trägt wegen seines Mittelhandbruchs eine Manschette. So darf zunächst Tayfun Pektürk in der mit gelben Leibchen bewehrten A-Mannschaft die Position rechts einnehmen, links ist Edgar Prib zugange.
Bleibt abzuwarten, wie sich Büskens am Freitag entscheidet, denn im Laufe der Übungseinheit werden diverse Positionen getauscht. Da ist es von Vorteil, dass die Fürther von wirklich gravierenden Verletzungen so gut wie verschont blieben. So steht Büskens eine große Auswahl zur Verfügung. Auch Gerald Asamoah hat die ersten Trainingseinheiten nach seiner kurzen Verletzungspause gut weggesteckt und wirkt tatendurstig. „Wir sind überzeugt, dass er uns helfen wird“, meint Büskens, doch dürfte sicher sein, dass der Ex-Nationalspieler am Freitag noch auf der Fürther Auswechselbank Platz nimmt.
Wohl neben Dani Schahin. Der Stürmer wird auch an der Stätte seiner bisher größten sportlichen Erfolge zunächst zuschauen müssen. Schahin war in der Rückrunde der vergangenen Spielzeit nach Dresden ausgeliehen und einer der Aufstiegshelden der Sachsen. Nun möchte der Stürmer das Erlebte auch in Fürth wiederholen.
Was steht, ist die Abwehrkette, auch wenn Kapitän Thomas Kleine wegen einer leichten Magenverstimmung das Training etwas früher abbrechen durfte. „Nichts, was einen Einsatz gefährden könnte“, beruhigt Mike Büskens.
Di. 22.05.12
Di. 22.05.12
Di. 22.05.12
Mo. 21.05.12