|
Anmeldung
Diese Funktion steht nur registrierten Usern zur Verfügung.
Loggen Sie sich bitte hier ein oder registrieren Sie sich kostenlos! |
![]() |
Passwort vergessen
Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben können Sie hier ein neues Passwort anfordern. Geben Sie bitte hierzu Ihre E-Mail-Adresse ein!
|
Die Kleeblatt-Profis hatten gestern frei. Das war für Djiby Fall in zweifacher Hinsicht erfreulich. Erstens konnte er sich eventuellen Hobbys widmen, zweitens konnte ihn niemand dabei ertappen wie er sogar im Training daneben schießt.
Rouven Schröder versucht erst gar nicht, die Angelegenheit schönzureden. Die Tatsache, dass Fall beim 0:2 gegen den FC Bayern noch nicht einmal auf der Ersatzbank saß, sei „definitiv ein Leistungsmerkmal“, erklärt der Sportliche Leiter der Fürther.
Der 27 Jahre alte Stürmer aus dem Senegal war also weder angeschlagen noch erkältet oder aus irgendeinem anderen Grund unpässlich. Sondern einfach zu schlecht, um auch nur als Einwechselspieler infrage zu kommen. Und das, obwohl nach Djurdjics Ausfall im Lager der Fürther wahrlich kein Überangebot an gefährlichen Angreifern herrschte.
Routinier Gerald Asamoah hat schon seit Wochen mit muskulären Problemen zu kämpfen; Ilir Azemi (20) soll behutsam aufgebaut werden; Christopher Nöthe (25), den Trainer Mike Büskens letztlich mit der undankbaren Aufgabe betraute, den Passfolgen der Münchner Abwehrspieler hinterherzuhecheln, hat in dieser Saison auch noch keine Bäume ausgerissen. Offensichtlich hinkt der im Sommer 2012 von Vereinspräsident Helmut Hack mit Vorschusslorbeeren präsentierte Fall den Erwartungen nach wie vor noch deutlicher hinterher als alle anderen Kleeblatt-Profis.
Falls langwierige Schulterverletzung ist schon lange auskuriert. An der nötigen Fitness sollte es ihm nicht mehr fehlen. Allerdings offenbarte er spätestens im einwöchigen Wintertrainingslager in Belek gravierende Mängel in puncto Spielverständnis, Ballbehandlung und Schusstechnik. Trotzdem soll Lokomotive Moskau vor vier Jahren fast fünf Millionen Euro für Fall bezahlt haben.
Die Fürther, die Fall nach dem Abgang von Olivier Occean in höchster Not vom KSC Lokeren erwarben, müssen nun bangen, dass sie die für ihre Verhältnisse enorme Ablösesumme von rund einer Million Euro verbrannt haben. Rouven Schröder mag den Problem-Stürmer zumindest offiziell noch nicht abschreiben. „Er hat wie alle anderen die Chance, sich über Leistung anzubieten. Wir helfen ihm, aber letztlich liegt es an ihm.“
Aktuell hätte die Spielvereinigung sicher nichts dagegen, wenn sich der Senegalese, der seit 2005 mit Fußball sein Geld verdient, den dreizehnten Arbeitgeber seiner Karriere suchen würde. „Wenn ein Angebot kommt, werden wir uns zusammensetzen“, sagt Schröder. „Momentan liegt aber kein Angebot vor.“

Sa. 18.05.13
Sa. 18.05.13
Sa. 18.05.13
Sa. 18.05.13
Sa. 18.05.13