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Harmlos abwärts: Club verliert mit 0:2

Harte Entscheidungen von Schiedsrichter Drees nehmen Einfluss auf das Spiel gegen Hoffenheim - 10.12. 17:46 Uhr

NÜRNBERG  - Es geht weiter abwärts mit dem 1. FC Nürnberg: Bei der 0:2 (0:1)-Heimniederlage gegen 1899 Hoffenheim hatte der Club nicht viel zu bestellen und in 90 Minuten nur eine Tormöglichkeit. Was wohl auch daran gelegen haben könnte, dass es der Schiedsrichter nicht besonders gut meinte mit Dieter Heckings Elf.


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Der 1. FC Nürnberg weist die Zwischenbilanz eines Absteigers auf - und steht wieder mal mit dem Rücken zur Wand. Beim 0:2 gegen das Mittelklasse-Team aus Hoffenheim war der Club beängstigend harmlos.

Die Zuschauer wollten sich nicht mehr beruhigen. „Schiiieber, Schiiieber“-Rufe zischten durchs Frankenstadion, dabei war nicht mal die erste Halbzeit vorbei. Schiedsrichter Jochen Drees hatte mit zwei Entscheidungen die Gemüter ordentlich erhitzt. Zwei Entscheidungen, die maßgeblich Einfluss nehmen sollten auf das Bundesliga-Spiel zwischen dem 1. FC Nürnberg und 1899 Hoffenheim.

Bis dahin war nicht viel los gewesen im Frankenstadion. Ein paar Eckstöße, ein paar Gelbe Karten, jeweils eine gute Tor-Chance (Ibisevic, 20; Didavi, 36.), noch 0:0. Was sich ändern sollte, weil sich der mit eine Gelben Karte vorbelastete Ibisevic im Mittelfeld per Ellbogenstoß seines Bewachers Wollscheid entledigte. Eigentlich ein Foul und Gelb-Rot für Ibisevic, doch Dress ließ weiterspielen. Jener Ibisevic köpfte ein paar Sekunden später das 0:1.

Und es ging turbulent weiter; Chandler kam direkt vor Nürnbergs Reservebank gegen Salihovic zu spät und trat ihm in die Beine. Ein hartes Tackling, zweifelsohne, aber mit einer Roten Karte auch hart, wohl zu hart bestraft. Nürnberg fortan nur noch zu zehnt und 0:1 im Rückstand – eine schwere, fast  unlösbare Aufgabe.

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Nach der Heimniederlage gegen die TSG 1899 Hoffenheim sind die Clubfans sauer - nicht nur wegen einer unklaren roten Karte. Der Abstieg scheint fast schon sicher. Eileen Florian und Alexander Heimann für nordbayern.de

Als dann in der Pause auch noch ein Werbespot mit Bayern-Präsident Uli Hoeneß und seinen Würstchen über die Anzeigentafeln flimmerte, hatten einige endgültig genug von diesem Fußballspiel. Wer noch Appetit hatte auf mehr, war spätestens in der 55. Minute restlos bedient. Wie vor dem 0:1 durfte wieder Johnson unbedrängt flanken, wieder kam Plattenhardt in der Mitte gegen Ibisevic einen Schritt zu spät. Und Torwart Schäfer bekam zwar eine Hand an den Ball, konnte den Schuss aber nicht mehr um den Pfosten lenken.


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Es geht weiter abwärts mit dem 1. FC Nürnberg: Bei der 0:2-Heimniederlage gegen 1899 Hoffenheim hatte der Club nicht viel zu bestellen und in 90 Minuten nur eine Tormöglichkeit.

Die Fans sangen trotzdem und sogar lauter als zuvor – obwohl bei ihrem Club in Unterzahl nicht mehr viel zusammenlaufen sollte. Trainer Hecking gönnte Bunjaku und Cohen noch etwas Spielpraxis, was höchstens die Statistiker interessierten durfte. Dass Nürnbergs Feulner den Ball fair ins Seitenaus passte, als Mlapa verletzt am Boden lag, sollte jedoch erwähnt werden; die Gäste hatten vor dem 0:1 einfach weitergespielt, obwohl sich Wollscheid vor Schmerzen am Boden gekrümmt hatte. „Ich krieg' seinen Ellbogen an den Hals“, sagte Wollscheid später, „so etwas muss einfach geahndet werden.“

Wenigstens blieb es beim 0:2, es wäre auch eine Packung möglich gewesen, wenn Torwart Schäfer nicht zwei Mal glänzend reagiert hätte in der Schlussphase. Zwei Aufreger hatte der Nachmittag aber noch zu bieten. Erst flog Compper nach einer Notbremse gegen Pekhart vom Platz, den anschließenden Freistoß aus 20 Metern jagte Hegeler in die Nordkurve. Danach war endlich Schluss – wenigstens über Drees' letzten Pfiff musste man hernach nicht mehr diskutieren.   

Nürnberg: Schäfer; Chandler, Maroh, Wollscheid, Plattenhardt – Simons, Hegeler – Eigler (46. Feulner), Didavi (68. Cohen), Esswein (68. Bunjaku) – Pekhart.

Hoffenheim: Starke; Beck, Vorsah, Compper, Johnson – Rudy (66. Williams) – Mlapa, Firmino, Salihovic, Babel (83. Weis) – Ibisevic (75. Vukcevic).

Schiedsrichter: Drees (Münster-Sarmsheim). - Zuschauer: 35389. - Tore: 0:1 Ibisevic (39,), 0:2 Ibisevic (55.). - Rote Karten: Chandler (43., grobes Foulspiel), Compper (90., Notbremse). - Gelbe Karten: Eigler (2), Pekhart (3), Simons (2) – Babel (8), Ibisevic (2), Beck (6). 



Wolfgang Laaß

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04.05.1900
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Der 1. FCN - genannt "der Club" - hat folgende Titel errungen:
Deutscher Meister: 1920, 1921, 1924, 1925, 1927, 1936, 1948, 1961, 1968
DFB-Pokalsieger: 1935, 1939, 1962, 2007

Ein extra Themenarchiv mit "historischen" Berichten rund um den 1. FCN finden Sie unter dem Stichwort "Club-Geschichte(n)".

Der Club-Kader in der Saison 2011/12

Galerie Kader 1. FC Nürnberg 2011/12

Die Club-Gegner in der Saison 2011/12

Galerie Gegner 1. FC Nürnberg 2011/12
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