15°C
Montag, 20.05. - 16:31 Uhr
Login
Info
Anmeldung
Diese Funktion steht nur registrierten Usern zur Verfügung.
Loggen Sie sich bitte hier ein oder registrieren Sie sich kostenlos!
Passwort vergessen
Info
Passwort vergessen
Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben können Sie hier ein neues Passwort anfordern. Geben Sie bitte hierzu Ihre E-Mail-Adresse ein!

E-Mail-Adresse
Druckversion

Ice Tigers besser, aber viel zu harmlos

Beim 2:4 in Hamburg trifft alleine der starke Verteidiger Casey Borer - 25.01.2013 23:44 Uhr

HAMBURG  - Die Thomas Sabo Ice Tigers verlieren auch Spiel Nummer vier in Folge. Außer dem zweimaligen Torschützen Casey Borer war Nürnberg beim 2:4 in Hamburg erneut viel zu harmlos.

Casey Borer traf beim 2:4 gegen Hamburg zweimal für die Ice Tigers.
Casey Borer traf beim 2:4 gegen Hamburg zweimal für die Ice Tigers.
Foto: Sportfoto Zink / MaWi
Casey Borer traf beim 2:4 gegen Hamburg zweimal für die Ice Tigers.
Casey Borer traf beim 2:4 gegen Hamburg zweimal für die Ice Tigers.
Foto: Sportfoto Zink / MaWi

Der Anruf kam am Morgen: Casey Borer waren die Schläger ausgegangen, der Pressesprecher soll bitte welche ins Auto packen. Kurz vor dem Aufwärmen riss der US-Amerikaner die Verpackung auf, der erste Schläger ging dann im ersten Drittel zu Bruch, mit dem zweiten erzielte er den zwischenzeitlichen Ausgleich bei den Hamburg Freezers. Für einen Auswärtserfolg der Ice Tigers hätte der Pressesprecher aber wohl mit einem Kleinbus voller Schläger in die Hansestadt aufbrechen müssen.

Das 2:4 (0:1, 1:1, 1:2) in Hamburg hat gezeigt, dass Nürnberg Profis-Eishockey-Mannschaft vernünftig mitspielen kann, für einen Erfolg bei einem Topklub aber derzeit zu brav und zu bieder ist und, dieser Eindruck drängt sich in dieser wichtigen Saisonphase allmählich auf, vielleicht auch nicht gut genug. Den Namens- und Geldgeber wird diese Zwischenbilanz kaum besänftigen können.


Unter der Woche hat Thomas Sabo wie schon des öfteren eine virtuelle Fragerunde veranstaltet und dabei folgenden Standpunkt vertreten: „Es wird nun wirklich Zeit, dass das Team aufwacht (...) und einfach mal kapiert, dass es hier wirklich um einen erfolgreichen Abschluss der Saison geht und sie dies dem Club und vor allem den Fans schuldig sind. Weitere solche Vorstellungen werden sicherlich Konsequenzen haben.“ Wie die aussehen könnten, ließ Sabo offen – treffen könnte es nach den Eindrücken aus Hamburg außer der Angriffsreihe um Yan Stastny, Tyler Weiman, der bei seinem Comeback ordentlich hielt, Doppeltorschütze Borer sowie Tim Schüle und Leo Pföderl, die zeitgleich für den Kooperationspartner, den EC Bad Tölz, in Deggendorf aktiv waren, allerdings nahezu jeden Spieler.

Beim Gastspiel in Hamburg-Bahrenfeld zeigten die Ice Tigers eine ordentliche Leistung – bei der sich allerdings trotz des lange knappen Ergebnisses zu keiner Zeit der Eindruck aufdrängte, dass ein anderes Team als die Freezers die Arena als Sieger verlassen könnte. Allein Colin Murphy traf zunächst in einem schwachen Auftaktdrittel (18.), dem gegenüber stand ein Pfostenschuss durch Stastny. Mit Nürnberg wurde nach der Pause auch das Spiel besser. Borer nutzte sein neues Arbeitsgerät zu einem saftigen Schlagschusstreffer in Überzahl (21.).


Dann hatte Thomas Oppenheimer zu viel Platz, um das nicht zum 2:1 zu nutzen (25.) und Rob Collins keine Mühe einzuschieben (nachdem Stastny einen Schuss geblockt hatte, 53.). Erneut stemmte sich der starke Borer alleine gegen die drohende Niederlage, sein zehnter Saisontreffer sorgte ebenso für Spannung wie Jame Pollocks knapp vergebene Chance in Unterzahl. Am Ende aber war es wieder Murphy, der für den Endstand sorgte – Weiman hatte das Tor verlassen.

Erste Konsequenzen könnten am Sonntag (17.45 Uhr/Servus TV) zu sehen sein, dann empfangen die Ice Tigers Iserlohn in der Arena.

Nürnberg: Weiman; Borer/Pollock, Butenschön/Leask, Festerling/Nowak – Reimer/Stastny/James, Bayda/Jaspers/Reinprecht, Frosch/Chouinard/Ehliz, Weiß/Rupprich/Aab

Tore: 1:0 Murphy (17:01) 1:1 Borer (20:52/ 5-4), 2:1 Oppenheimer (24:36), 3:1 Collins (52:58/5-4), 3:2 Borer (53:30), 4:2 Murphy (59:25/5-6).

Schiedsrichter: Steinecke/Schütz.

Zuschauer: 7521.

Strafminuten: 8 – 10.

Außerdem spielten: Berlin – Köln 1:3, Iserlohn – Straubing 3:5, München – Hannover 0:1, Ingolstadt – Krefeld 4:3, Wolfsburg – Mannheim 4:2, Augsburg – Düsseldorf 2:3 n.V.

Tabelle: 1. Köln 38 Spiele/75 Punkte, 2. Mannheim 39/72, 3. Hamburg 40/68,...10. Nürnberg 39/ 55, 11. Iserlohn 39/53,... 14. Düsseldorf 40/39 

pmü/seb


Ihr Kommentar

Name:
 
 Bitte beachten Sie unsere Netiquette.
Info
Bestätigungswort

Um Ihren Kommentar abzusenden, geben Sie bitte das Bestätigungswort ein. Nicht lesbar? Erzeugen sie durch Klick darauf einen neuen Text.


Zum Thema
Ice Tigers Logo



Kurzbeschreibung:
Die Nürnberg Ice Tigers sind ein Verein in der Deutschen Eishockey Liga DEL; seit Mai 2009 firmiert die Mannschaft unter dem Namen Thomas Sabo Ice Tigers. Hervorgegangen ist das Profiteam aus dem EHC 80 Nürnberg, der seit 2009 auch wieder als Stammverein fungiert. Heimspielstätte ist seit 2001 die Arena Nürnberger Versicherung.
Die größten Erfolge waren bislang die erreichten Meisterschafts-Finalserien in den Jahren 1999 und 2007, in denen die Nürnberger jeweils an den Adler Mannheim scheiterten.
Nach der enttäuschend verlaufenen Saison 2011/2012, die die Tigers nur auf dem vorletzten Platz abschlossen, wollte die Mannschaft unter Trainer Jeff Tomlinson in dieser Saison wieder vorne angreifen, was bis in den Winter hinein jedoch misslang. Bengt-Ake Gustafsson sollte Nürnbergs Kufencracks als neuer Coach nun zurück in die Erfolgsspur bringen. Leider misslang dieses Vorhaben, die Ice Tigers scheiterten bereits in den Pre-Playoffs und Thomas Sabo hatte genug gesehen: Sportdirektor Lorenz Funk und Gustafsson mussten ihren Hut nehmen, am Kurt-Leucht-Weg standen die Zeichen auf Neuanfang.


Der Ice-Tigers-Kader in der Saison 2012/13

Galerie Kader Ice Tigers