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Kleeblatt: 18 Tore und eine kleine Panne

Fürths Vorbereitung läuft sportlich gut, beim Dauerkartenverkauf aber hakte es - 16.07.2012 08:24 Uhr

Vergnügliche Landpartie: Gerald Asamoah (links) beim Fürther 18:0-Erfolg in Höchstadt.

Vergnügliche Landpartie: Gerald Asamoah (links) beim Fürther 18:0-Erfolg in Höchstadt. © Michael Müller


Beim TSV Höchstadt durfte man es als schönen Erfolg werten. Immerhin zehn Minuten lang verteidigte der gerade 150 Jahre alt gewordene Kreisklassist ein 0:0 gegen die Spielvereinigung Greuther Fürth. Dann glückte Gerald Asamoah das 0:1, es fielen noch ein paar Tore, am Ende stand ein 18:0 (10:0) für den Bundesliga-Aufsteiger. Vor 2100 Zuschauern trafen Asamoah (3), Sercan Sararer (3), Christopher Nöthe (2), Zoltan Stieber (2), Kingsley Onuegbu (2), Stephan Fürstner (2), Edgar Prib, Thomas Kleine, Sebastian Tyrala und Thomas Pledl. „Die Mannschaft hat in der ersten Phase der Vorbereitung hochkonzentriert und motiviert gearbeitet“, fasste Trainer Mike Büskens den ersten Teil der Einstimmung auf das Unternehmen Bundesliga zusammen – nun stehen ein paar freie Tage an. Am übernächsten Donnerstag geht es ins Trainingsquartier nach Tirol an den Walchsee. 

Weniger reibungslos verlief am Samstag der organisatorische Part. Dass die junge Bundesliga-Euphorie auch ihre Tücken hat, erfuhren Tausende Fans – beim stundenlangen Kampf um Dauerkarten. Seit Freitagabend, 20 Uhr, harrten einzelne Anhänger dem Beginn des Dauerkartenverkaufs am Kohlenmarkt. Als es am Samstag um zehn Uhr losging, geschah es im Zeitlupentempo; gegen Mittag waren gerade 20 Fußballfreunde bedient worden, am Ronhof sah es ähnlich aus.

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Der Grund für den Stau: Sowohl die Fans, die im Internet ihr Glück versuchten, als auch die Mitarbeiter an den Kassen der Vorverkaufsstellen griffen auf die selbe Datenbank zurück – das System war stundenlang überlastet. Am Ende waren dann doch alle 7000 (von insgesamt 13000) noch verfügbaren Dauerkarten verkauft. Der Ronhof soll nach Ausbauarbeiten 18000 Besuchern Platz bieten. „Ich hoffe, dass alles gerecht zugegangen ist“, sagte Präsident Helmut Hack. 

nn

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