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Die Bedenkzeit ist vorbei. Gestern Morgen telefonierten Helmut Hack und Mike Büskens nach längerem Stillhalten erstmals wieder miteinander. „Es ging um Fußball und den Kader“, sagt Hack. Das liegt grundsätzlich nahe, wenn sich der Vereinspräsident und sein Trainer unterhalten, zeigt in dieser besonderen Phase nach dem Saisonende aber auch, dass man offensichtlich gemeinsam die Zukunft plant.
Am heutigen Mittwoch soll ein weiteres intensives Gespräch zwischen den beiden derzeit wichtigsten Personen beim Kleeblatt folgen. Möglicherweise meldet der Bundesliga-Aufsteiger danach Vollzug und erklärt das wochenlange Warten auf Büskens’ Jawort für beendet. „Mein Gefühl ist gut“, sagt Hack, „aber wir haben noch keine Vereinbarung.“ Büskens selbst mochte auch gestern am Telefon „keine Wasserstandsmeldung“ abgeben, betonte aber, dass er die Angelegenheit „jetzt so schnell wie möglich“ geklärt haben möchte.
Am Sonntag, nach dem letzten Saisonspiel in Rostock, hatte Büskens erklärt, er werde sich bis spätestens Donnerstag in eigener Sache äußern. Am Montag teilte er via Bild mit, dass er dem 1. FC Köln, der ihn angeblich verpflichten wollte, nicht als Trainer zur Verfügung stehe. Die sogenannten Geißböcke waren am Samstag direkt in die Zweite Liga abgestiegen.
Offenbar war beziehungsweise ist das Interesse an den Diensten des 44-jährigen Fußballlehrers, der sich in Fürth unsterblich gemacht hat, immens. „Ich habe mit einigen Verantwortlichen von diversen Vereinen gesprochen“, verriet Büskens.
In dem mutmaßlich abschließenden Gespräch zwischen ihm und der Spielvereinigung dürfte es nicht zuletzt darum gehen, wie die Mannschaft in der kommenden Saison aussehen kann. Alle wichtigen Spieler haben noch gültige Arbeitsverträge. Nach Aussage von Präsident Hack wird das Kleeblatt wahrscheinlich keinen Leistungsträger verkaufen. Im Gegenteil: Manager Rachid Azzouzi hat bereits angekündigt, dass man sich um vier bis fünf Verstärkungen bemühen werde.

Di. 21.05.13
Di. 21.05.13
Mo. 20.05.13
Mo. 20.05.13
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