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Kleeblatt: Büskens und Hack müssen nur noch einmal sprechen

Trainer und Verein stehen offenbar vor Einigung über Vertragsverlängerung - 09.05.2012 07:00 Uhr

FÜRTH  - Die Vertragsverlängerung von Mike Büskens bei der Spielvereinigung Greuther Fürth scheint unmittelbar bevorzustehen. Der Trainer hat sich in einem Telefonat mit Kleeblatt-Präsident Helmut Hack bereits über den Kader unterhalten. „Mein Gefühl ist gut“, sagt Hack, „aber wir haben noch keine Vereinbarung.“ Am heutigen Mittwoch soll ein weiteres Gespräch zwischen den beiden folgen.

Köln ist wohl doch nicht so toll: der umworbene Mike Büskens.
Köln ist wohl doch nicht so toll: der umworbene Mike Büskens.
Foto: Wolfgang Zink
Köln ist wohl doch nicht so toll: der umworbene Mike Büskens.
Köln ist wohl doch nicht so toll: der umworbene Mike Büskens.
Foto: Wolfgang Zink

Die Bedenkzeit ist vorbei. Gestern Morgen telefonierten Helmut Hack und Mike Büskens nach längerem Stillhalten erstmals wieder miteinander. „Es ging um Fußball und den Kader“, sagt Hack. Das liegt grundsätzlich nahe, wenn sich der Vereinspräsident und sein Trainer unterhalten, zeigt in dieser besonderen Phase nach dem Saisonende aber auch, dass man offensichtlich gemeinsam die Zukunft plant.

Am heutigen Mittwoch soll ein weiteres intensives Gespräch zwischen den beiden derzeit wichtigsten Personen beim Kleeblatt folgen. Möglicherweise meldet der Bundesliga-Aufsteiger danach Vollzug und erklärt das wochenlange Warten auf Büskens’ Jawort für beendet. „Mein Gefühl ist gut“, sagt Hack, „aber wir haben noch keine Vereinbarung.“ Büskens selbst mochte auch gestern am Telefon „keine Wasserstandsmeldung“ abgeben, betonte aber, dass er die Angelegenheit „jetzt so schnell wie möglich“ geklärt haben möchte.

Am Sonntag, nach dem letzten Saisonspiel in Rostock, hatte Büskens erklärt, er werde sich bis spätestens Donnerstag in eigener Sache äußern. Am Montag teilte er via Bild mit, dass er dem 1. FC Köln, der ihn angeblich verpflichten wollte, nicht als Trainer zur Verfügung stehe. Die sogenannten Geißböcke waren am Samstag direkt in die Zweite Liga abgestiegen.


Offenbar war beziehungsweise ist das Interesse an den Diensten des 44-jährigen Fußballlehrers, der sich in Fürth unsterblich gemacht hat, immens. „Ich habe mit einigen Verantwortlichen von diversen Vereinen gesprochen“, verriet Büskens.

In dem mutmaßlich abschließenden Gespräch zwischen ihm und der Spielvereinigung dürfte es nicht zuletzt darum gehen, wie die Mannschaft in der kommenden Saison aussehen kann. Alle wichtigen Spieler haben noch gültige Arbeitsverträge. Nach Aussage von Präsident Hack wird das Kleeblatt wahrscheinlich keinen Leistungsträger verkaufen. Im Gegenteil: Manager Rachid Azzouzi hat bereits angekündigt, dass man sich um vier bis fünf Verstärkungen bemühen werde. 

KURT HEIDINGSFELDER


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Gründungsdatum:
23.09.1903
Mitgliederzahl:
2550


Kurzbeschreibung:
Die Spielvereinigung Greuther Fürth feierte als Fußballverein ihre größten Erfolge in der Vereinsgeschichte mit drei deutschen Meistertiteln in den Jahren 1914, 1926 und 1929 als SpVgg Fürth. Nach dem 2. Weltkrieg konnte die Spielvereinigung jedoch nie wieder an die großen Erfolge anknüpfen und sich folglich auch nicht für die 1963 gegründete Bundesliga qualifizieren.
Mit dem Sturz bis in die Landesliga versank der Traditionsverein in den 80er Jahren endgültig in der Bedeutungslosigkeit. Aufwärts ging es erst wieder 1994, als die Qualifikation für die neu gegründete Regionalliga gelang. Zwei Jahre später trat die Fußballabteilung des TSV Vestenbergsgreuth der SpVgg bei. Seitdem gehören die Geldsorgen der Vergangengeit an, der traditionsreiche Name SpVgg Fürth wurde durch den Zusatz Greuther ergänzt.
Seit 1997 spielte die Spielvereinigung ununterbrochen in der 2. Bundesliga, bis im Mai 2012 endlich der ersehnte Aufstieg in die Bundesliga gelang. Dort allerdings blieb der Erfolg aus, so dass Fürth in der Saison 2013/2014 wieder im Unterhaus antreten muss. Seine Heimspiele trägt der Verein, der im Volksmund "Kleeblatt" genannt wird, dann wie gewoht im altehrwürdigen Ronhof aus. Ein geplanter Stadionneubau am Rhein-Main-Donaukanal hat sich Ende 2012 zerschlagen.


Deutscher Meister: 1914, 1926, 1929


Der Kleeblatt-Kader in der Saison 2012/13
Galerie Kader SpVgg Greuther Fuerth 2012/13