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MotoGP: Bradl fehlen Zentimeter

Zahlinger fährt als Vierter knapp am Podest vorbei - 16.07.2012 11:16 Uhr

MUGELLO  - Stefan Bradl hat Wort gehalten und beim Italien-Grand-Prix in der Motorrad-Weltmeisterschaft den Podestplatz attackiert. Am Ende fehlte eine Winzigkeit. Sandro Cortese kam auf Platz drei und verteidigte die WM- Führung.

Viel hat am Ende nicht gefehlt und Stefan Bradl wäre in Mugello auf das Podium gefahren. Es wäre der erste Podestplatz in seiner Rookie-Saison geworden.
Viel hat am Ende nicht gefehlt und Stefan Bradl wäre in Mugello auf das Podium gefahren. Es wäre der erste Podestplatz in seiner Rookie-Saison geworden.
Foto: AP
Viel hat am Ende nicht gefehlt und Stefan Bradl wäre in Mugello auf das Podium gefahren. Es wäre der erste Podestplatz in seiner Rookie-Saison geworden.
Viel hat am Ende nicht gefehlt und Stefan Bradl wäre in Mugello auf das Podium gefahren. Es wäre der erste Podestplatz in seiner Rookie-Saison geworden.
Foto: AP

Der erste Podestplatz in der MotoGP ist für Stefan Bradl nur noch Zentimeter entfernt. Im besten Rennen seiner noch jungen Karriere in der Königsklasse der Motorrad-WM verfehlte der 22 Jahre alte Bradl Rang drei nur um Haaresbreite. Der bayerische Schwabe belegte beim Italien-Grand-Prix Platz vier, wurde von seinem LCR-Team jedoch gefeiert wie ein Sieger. Mit nunmehr 75 Punkten ist der Honda-Pilot auf Platz sieben gesprungen und nun erfolgreichster deutscher Fahrer in dieser Klasse. 2007 hatte Alexander Hofmann im Jahresverlauf 65 Zähler gesammelt.

„Es ist ein fantastisches Ergebnis und ein tolles Gefühl, jetzt auf Podestkurs zu sein“, jubelte Bradl. Sein Ziel bleibt, noch in seinem ersten MotoGP-Jahr auf das Podium springen zu können. „Natürlich will ich noch, aber es muss halt alles passen“, sagt Bradl.

Vom Start weg war Bradl auf der Höhe des Geschehens, obwohl er den späteren Sieger Jorge Lorenzo (Spanien) nicht halten konnte. Von Rang acht kommend, fand er sich nach der ersten Kurve bereits auf Platz fünf wieder. 

Nach drei Runden war er Vierter, weitere fünf Umdrehungen später schnupperte er als Dritter bereits am Podest. Erst in der Schlussphase fuhr der Italiener Andrea Dovizioso an ihm vorbei. Auf der Zielgeraden fehlte dann ein wenig das Tempo, um noch Platz drei zu erreichen.

Seinen Anspruch auf den WM-Titel untermauerte in der Moto3-Klasse Sandro Cortese. Der Oberschwabe mit italienischen Wurzeln musste zwar seinem ärgsten Rivalen Maverick Vinales aus Spanien den Sieg überlassen, Platz drei bedeutete aber weiter die WM-Führung. Es war Corteses achter Podestplatz im neunten Saisonrennen.

Cortese wollte bei seinem zweiten Heim-Grand-Prix innerhalb einer Woche zum zweiten Mal erfolgreich sein. Wie? „Etwas abwarten und dann kurz vor Schluss zuschlagen“, sagte er nach dem Qualifikationstraining. Weitgehend hielt er sich an seine Ausrichtung und hatte alles unter Kontrolle. Aber: „Wir hatten Probleme mit dem Beschleunigungsverhalten, da war Honda stärker – das hatte ich nicht erwartet“, so Cortese. 

dpa


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