|
Anmeldung
Diese Funktion steht nur registrierten Usern zur Verfügung.
Loggen Sie sich bitte hier ein oder registrieren Sie sich kostenlos! |
![]() |
Passwort vergessen
Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben können Sie hier ein neues Passwort anfordern. Geben Sie bitte hierzu Ihre E-Mail-Adresse ein!
|
Als die 90 Minuten vorüber waren, war Mönchengladbach sogar Tabellenführer – und Nürnberg ein wenig ratlos. Die unterlegenen Defensivspezialisten hatten mehr Torchancen zugelassen als in allen bisherigen Spielen der Saison insgesamt - "wir haben alle viele Fehler gemacht", sagte Verteidiger Timothy Chandler.
Warum? „Das ist schwer zu erklären“, sagte der gute Verteidiger Timm Klose, „wir sind nicht richtig ins Spiel gekommen, und ich weiß nicht warum.“ Beschweeren wollte sich keiner, denn Borussias Sieg war hochverdient – es hätten tatsächlich viele Tore fallen können, aber für Heckings Nürnberger hätte das nichts besser gemacht. Denn die guten Chancen dazu hatte fast ausschließlich Gladbach – oft dank des umtriebigen Reus, dem besten Mann auf dem Platz.
Als der einmal nur durch ein Foul zu stoppen war, fiel die Entscheidung. Javier Pinola hatte Reus mindestens leicht touchiert, der fiel – und Filip Daems nutzte den Elfmeter zum 1:0 (67. Minute). Nicht nur Pinola fand den Elfmeterpfiff überflüssig - „da muss schon mit der Lupe hinsehen, wer einen Kontakt sehen will“, sagte Hecking, wollte aber die Bemerkung nicht vergessen, „dass Gladbach heute die klar bessere Mannschaft war und absolut verdient gewonnen hat“.
Vor allem in der ersten Hälfte leistete sich sein Club zu viele Ungenauigkeiten und eklatante Zweikampfschwächen. Nach Seitenwechsel wirkte Nürnberg – ohne wirklich torgefährlich zu sein - agiler, aber Borussia blieb die bessere Mannschaft. Nur Alexander Stephan verhinderte eine höhere Niederlage – Nürnbergs Torwart zeigte eine glänzende Leistung, beherrschte den Strafraum sicher und zeigte überragende Reflexe gegen Neustädter (58,), Bobadilla (72.) und Reus (85.) - selbst bei Daems Elfmeterschuss hatte Stephan die Fingerspitzen noch am Ball.
„Freuen kann ich mich nicht“, sagte er trotzdem, „es ist schöner, mit der Mannschaft zu gewinnen, als mit der eigenen Leistung zufrieden zu sein.“ Lucien Favre, Trainer der Borussia, musste so bis zum Schluss zittern. „Wir mussten lange leiden“, sagte er, „weil Nürnberg schwer zu schlagen ist – aber verdient war unser Sieg.“

Di. 22.05.12
Di. 22.05.12
Mo. 21.05.12
Fr. 18.05.12
Fr. 18.05.12
Fr. 18.05.12
Do. 17.05.12
Do. 17.05.12
Do. 17.05.12