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Schröcks Wunderheilung

Die kuriose Krankengeschichte des Fürther Schlüsselspielers - 27.01.12

BELEK  - Genesung statt Rückschlag: Der nach nur einem Tag im Trainingslager in der Türkei wieder abgereiste Stephan Schröck steht der Spielvereinigung Greuther Fürth wider Erwarten wohl bald wieder zur Verfügung.

Doch kein Schröck-Schock: Auch Trainer Büskens (li.) wird‘s freuen.
Doch kein Schröck-Schock: Auch Trainer Büskens (li.) wird‘s freuen.
Foto: Zink
Doch kein Schröck-Schock: Auch Trainer Büskens (li.) wird‘s freuen.
Doch kein Schröck-Schock: Auch Trainer Büskens (li.) wird‘s freuen.
Foto: Zink

Der rechte Fuß von Stephan Schröck bleibt offenbar am liebsten daheim. Im Winterurlaub des Fürther Mittelfeldspielers auf den Malediven war die malade Stelle am Grundgelenk der kleinen Zehe ebenso wenig geheilt wie im Trainingslager in der Türkei. Erst in Fürth schloss sich in den vergangenen Tagen die Wunde, so dass die Spielvereinigung wohl doch nicht für längere Zeit auf einen seiner wichtigsten Spieler verzichten muss.

Laut Manager Rachid Azzouzi, der sich zusammen mit dem Rest des Kaders noch bis zum Samstag in Belek aufhält, hat Schröck im Ronhof einen ersten Belastungstest bestanden. Der linke Flügelmann des Tabellenzweiten soll mit der U23 des Vereins bereits wieder in normalen Fußballschuhen trainieren. Erfreut, aber auch verwundert sagt Azzouzi: „Das ist schon ein bisschen kurios.“



Wie berichtet, war Schröck am vergangenen Donnerstag mit in die Türkei geflogen – und nur einen Tag später frustriert wieder heimgereist. Die bereits Anfang Dezember festgestellte Knochenhautentzündung wollte trotz zwischenzeitlicher OP einfach nicht abklingen. Schon einfaches Laufen verursachte große Schmerzen. Nach Schröcks Rückkehr brachte eine weitere Untersuchung an der Uni Erlangen keine neuen Erkenntnisse, laut Azzouzi wurde auch keine neue Therapie angewandt. Der Knubbel am rechten Fuß bildete sich offenbar von alleine zurück. Mannschaftsarzt Dr. Harald Hauer hatte noch vor einer Woche befürchtet, der 25-Jährige könne mehrere Wochen ausfallen.

Das wäre für den Aufstiegsaspiranten ein herber Rückschlag gewesen. In den bisherigen Testspielen in Belek deutete sich an, dass die Fürther Schröck nicht ohne deutlichen Qualitätsverlust ersetzen könnten. Tayfun Pektürk zeigte zwar gute Ansätze, strahlt aber nicht die Gefährlichkeit aus wie der philippinische Nationalspieler. Auch Christian Dorda (23) verpasste beim 0:1 gegen Salzburg die Chance, sich für die Position im linken Mittelfeld zu empfehlen. Im Zweifelsfall hätte Trainer Büskens wohl Edgar Prib aus dem zentralen Mittelfeld abziehen müssen.

Heute steht für die Fürther in Belek der letzte Test auf dem Programm. Gegen Sturm Graz wird im Wesentlichen die Elf antreten, die am 3. Februar in Dresden das erste Punktspiel nach der Winterpause bestreitet. Mit Ausnahme von Schröck natürlich. 



KURT HEIDINGSFELDER

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