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Stimmen zur Club-Niederlage

Oenning: Nicht die Mittel die starke TSG unter Druck zu setzen - 24.10.2009

Michael Oenning (Club-Trainer): "Ich glaube, dass diese Niederlage von der Höhe her in Ordnung geht. Und ich glaube auch, dass wir in der ersten Halbzeit kein enttäuschendes Spiel gemacht haben. Der Spielverlauf lässt sich durch die Art und Weise, wie die Tore gefallen sind, erklären. Wir sind durch ein sehr schönes Tor in Rückstand geraten und sind danach sofort in einen Konter gelaufen. In der zweiten Halbzeit hatten wir nicht die Mittel, diesen starken Gegner unter Druck zu setzen. Das dritte Gegentor war absolut unnötig. An dieser Stelle war das Spiel dann für uns beendet."

Fußball Bundesliga 10. Spieltag: 1899 Hoffenheim - 1. FC Nürnberg am
Samstag (24.10.2009) in der Rhein-Neckar-Arena in Sinsheim. Sejad
Salihovic (r) von Hoffenheim versucht vom Nürnberger Trainer Michael
Oenning den Ball zu bekommen.
Fußball Bundesliga 10. Spieltag: 1899 Hoffenheim - 1. FC Nürnberg am Samstag (24.10.2009) in der Rhein-Neckar-Arena in Sinsheim. Sejad Salihovic (r) von Hoffenheim versucht vom Nürnberger Trainer Michael Oenning den Ball zu bekommen.
Foto: dpa

Ralf Rangnick (Hoffenheimer Trainer): "Speziell in den ersten 20 Minuten war es eine sehr zähe Angelegenheit von unserer Seite. Wir wussten aber, dass wir viel Geduld brauchen gegen die Nürnberger, die mit viel Rückenwind zu uns gekommen sind. Das Traumtor von Christian Eichner war der Dosenöffner für uns. Danach ist nicht mehr viel angebrannt. Letztlich war es der erhoffte klare Sieg für uns."

Albert Bunjaku (Club-Spieler): "Der Schiedsrichter hätte Elfmeter pfeifen müssen. Denn Josip Simunic trifft mich im Strafraum ganz klar am Fuß. Der Schiedsrichter wird sicher kein Freund mehr von mir. Der Sonntagsschuss von Hoffenheim hat uns völlig aus dem Konzept gebracht. Wir haben insgesamt ein gutes Spiel gemacht. Ich finde nicht, dass wir hier zurecht mit 0:3 verloren haben."

Raphael Schäfer (Club-Torhüter): "Bundesligaspiele werden nicht nach 30 Minuten abgerechnet, sondern nach 90 Minuten. Wir hatten insgesamt zu wenig entgegenzusetzen und haben deshalb auch in der Höhe völlig verdient verloren."

Peer Kluge (Club-Spieler): "Nach dem 0:2 war das Spiel gelaufen. Da kann man dann nicht mehr viel erwarten. Wenn man Hoffenheim den Raum lässt, zeigen sie ihre individuelle Klasse. Das muss man neidlos anerkennen. Mit ein bisschen Glück bekommen wir beim Stand von 0:0 einen Elfmeter. Aber das ist hypothetisch." 

Stefan Jablonka



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Gründungsdatum:
04.05.1900
Mitgliederzahl:
über 14.000


Kurzbeschreibung:
Titel, Tränen und Triumphe: Der 1. FC Nürnberg blickt auf eine bewegte, mittlerweile über 113-jährige Geschichte zurück. Seine größten Erfolge feierte der Club in den "goldenen" 20er Jahren, als alleine fünf der insgesamt neun Meisterschaften gelangen. Bis in die 60er Jahre gehörte der Verein zu den ganz großen Namen des deutschen Fußballs. Doch mit dem erstmaligen Abstieg aus dem Oberhaus 1969 begann ein jahrzehntelanges Tief. Abstiege und Skandale prägten den Verein, der sich in dieser Zeit den Ruf einer Fahrstuhlmannschaft verdiente und 1996 gar in die drittklassige Regionalliga abstürzte. Erst im neuen Jahrtausend konsolidierte sich der Verein und knüpfte mit dem DFB-Pokalsieg 2007 an alte Zeiten an - sehr zur Freude der treuen und großen Anhängerschaft des FCN.

Deutscher Meister: 1920, 1921, 1924, 1925, 1927, 1936, 1948, 1961, 1968

DFB-Pokalsieger: 1935, 1939, 1962, 2007

Ein extra Themenarchiv mit "historischen" Berichten rund um den 1. FCN finden Sie unter dem Stichwort "Club-Geschichte(n)".

Der Club-Kader in der Saison 2012/13

Galerie Kader 1. FC Nürnberg 2011/12