20°C
Mittwoch, 23.05. - 11:38 Uhr
Login
Info
Anmeldung
Diese Funktion steht nur registrierten Usern zur Verfügung.
Loggen Sie sich bitte hier ein oder registrieren Sie sich kostenlos!
Passwort vergessen
Info
Passwort vergessen
Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben können Sie hier ein neues Passwort anfordern. Geben Sie bitte hierzu Ihre E-Mail-Adresse ein!

E-Mail-Adresse
Druckversion

Verdienter Sieg für die Ice Tigers

3:2 gegen München - Nürnbergs Eishockey-Team entwickelt sich zum Derby-Spezialisten - 21.02. 22:15 Uhr

NÜRNBERG  - Die Thomas Sabo Ice Tigers entwickeln sich zu Derby-Spezialisten. Gegen den EHC München gab es gestern Abend ein 3:2 nach Verlängerung.

Die Ice Tigers hatten Grund zur Freude: 3:2 lautete der Endstand gegen den EHC München nach Verlängerung.
Die Ice Tigers hatten Grund zur Freude: 3:2 lautete der Endstand gegen den EHC München nach Verlängerung.
Foto: Wolfgang Zink
Die Ice Tigers hatten Grund zur Freude: 3:2 lautete der Endstand gegen den EHC München nach Verlängerung.
Die Ice Tigers hatten Grund zur Freude: 3:2 lautete der Endstand gegen den EHC München nach Verlängerung.
Foto: Wolfgang Zink

Am Dienstagvormittag hatten die Ice Tigers einen weiteren Schlussmann für die nächste Saison verpflichtet. Zumindest wenn man einer Münchner Zeitung Glauben schenken wollte. Nach Mannheims Freddy Brathwaite soll auch Nationaltorhüter Jochen Reimer in Nürnberg unterschrieben haben. Wahrheitsgehalt: null. Ein Telefonat später war auch das gute Verhältnis zwischen den Managern der Klubs wieder hergestellt.

Am Abend standen sich dann die beiden Mannschaften sowie die Torhüter Patrick Ehelechner und Reimer gegenüber – und letztere meist im Mittelpunkt. Das 3:2 (1:0, 1:1, 0:1, 1:0) nach Verlängerung gegen den Münchner Eishockeyclub war ein weiteres unterhaltsames Spiel. In Anbetracht der großen Bedeutung für die Gäste erstaunlich wenig intensiv, in Anbetracht der kaum mehr nachweislichen Bedeutung für die Heimmannschaft überraschend flott. Als David Wrigley im Unterzahlkonter am stark parierenden Ehelechner gescheitert war und Yan Stastny im Gegenzug den Puck an den Innenpfosten setzte, waren drei Minuten gespielt. Kurz darauf traf Sven Butenschön zum 1:0.


Yasin Ehliz wich einem mächtigen Check des ehemaligen Nürnbergers Felix Petermann aus, legte die Scheibe auf Simon Fischhaber. Dessen Versuch konnte Reimer noch abwehren – Butenschöns Nachschuss nicht. Den Jubel des bärtigen Riesen wird man auch in der kommenden Saison sehen. Das Gerücht, dass Butenschön seinen Vertrag verlängert hat, bedarf jedenfalls keines Dementis.

Kuriose Schlussphase

Reimer war auch beim zweiten Treffer ohne Chance. Jame Pollock schloss eine Überzahlkombination nicht so hart wie sonst, aber sehr platziert aus spitzem Winkel ab (27.). Weil der zuweilen sehr überzeugende Pat Cortina seine Mannschaft danach offensichtlich an die Wichtigkeit dieser Dienstreise erinnerte, stieg der Unterhaltungsfaktor auch für 100 Münchner Fans: Jason Ulmer, der zuvor noch am sehr aufmerksamen Ehelechner gescheitert war, traf im Power-Play (32.), Jens Olsson mit einem perfekten Schuss unter die Latte (53.).

Bilderstrecke zum Thema
Mit 3:2 setzten sich die Nürnberger Ice Tigers gegen den EHC München durch. Der Sieg gelang den Tigern zwar erst in der Verlängerung. Aber er zeigt: Nürnberg wird allmählich zum Derby-Spezialisten.

In der Schlussphase wurde es dann kurios: Aus einem Unterzahlspiel lösten sich drei Ice Tigers zum Konter, Chris Collins schoss, Reimer wehrte ab und TJ Kemp sprang der Abpraller vom Knieschoner ins Tor. Die Schiedsrichter verwehren dem Treffer nach Studium der Videoaufzeichnung allerdings die Anerkennung. Es war nicht die erste sehr zweifelhafte Entscheidung an diesem Abend. Das Spiel ging in die Verlängerung und war weitere 18 Sekunden später beendet. Shane Joseph traf – erneut im Nachschuss.

Heute könnte sich übrigens ein weiteres Gerücht in eine Tatsache verwandeln. Um 13.30 Uhr lädt die Düsseldorfer EG zu einer Pressekonferenz. Teilnehmer: Jeff Tomlinson, der angeblich schon längst in Nürnberg unterschrieben haben soll, dies aber stets bestritten hat. Wahrheitsgehalt dieses Dementis: wenig bis null.

Nürnberg: Ehelechner; Leask/Pollock, Kemp/Butenschön, Walter/Traynor, Schüle – Collins/Stastny/Joseph, Frosch/Barta/Bayda, Grygiel/G. Leeb/Oblinger, Aab/Fischhaber/Ehliz.

Tore: 1:0 Butenschön (4:17), 2:0 Pollock (26:44/5-4), 2:1 Ulmer (31:36/5-4), 2:2 Olsson (52:09), 3:2 Joseph (60:18). – SR: Jablukov/Hascher. – Zuschauer: 3495 



seb

Ihr Kommentar

Name:
 
Info
Bestätigungswort

Um Ihren Kommentar abzusenden, geben Sie bitte das Bestätigungswort ein. Nicht lesbar? Erzeugen sie durch Klick darauf einen neuen Text.



Zum Thema
Ice Tigers Logo



Kurzbeschreibung:
Die Nürnberg Ice Tigers sind ein Verein in der Deutschen Eishockey Liga DEL; seit Mai 2009 firmiert die Mannschaft unter dem Namen Thomas Sabo Ice Tigers. Hervorgegangen ist das Profiteam aus dem Eishockeycklub EHC 80 Nürnberg, der seit 2009 auch wieder als Stammverein fungiert. Heimspielstätte ist seit 2001 die Arena Nürnberger Versicherung. Die größten Erfolge waren bislang die erreichten Meisterschafts-Finalserien in den Jahren 1999 und 2007, in denen die Nürnberger jeweils an Rekordmeister Adler Mannheim scheiterten. Nach der Trennung von Headcoach Andreas Brockmann nach drei verlorenen Spielen zum Saisonauftakt 2011/12 werden die Ice Tigers seit dem 26. September 2011 vom ehemaligen Nationalspieler Peter Draisaitl trainiert.


Der Ice-Tigers-Kader in der Saison 2011/12

Galerie Kader 1. FC Nürnberg 2011/12