20°C
Mittwoch, 23.05. - 11:48 Uhr
Login
Info
Anmeldung
Diese Funktion steht nur registrierten Usern zur Verfügung.
Loggen Sie sich bitte hier ein oder registrieren Sie sich kostenlos!
Passwort vergessen
Info
Passwort vergessen
Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben können Sie hier ein neues Passwort anfordern. Geben Sie bitte hierzu Ihre E-Mail-Adresse ein!

E-Mail-Adresse
Druckversion

„Wir wollen eine Fahrstuhlmannschaft sein“

Einzigartig in Deutschland: Der TSC Rot-Gold-Casino tanzt in der Bundesliga mit zwei Standard-Teams - 22.02. 18:00 Uhr

Zwei Mannschaften des TSC Rot-Gold-Casino Nürnberg tanzen in der Ersten Standard-Bundesliga. Beim Formations-Turnier in der Halle am Berliner Platz war die B-Mannschaft chancenlos, machte aber trotzdem eine gute Figur.

Die Zeiten von Abba sind vorbei: Mit der neuen Choreographie zu Liedern Joe Cockers will die A-Mannschaft des TSC Rot-Gold Casino den vierten Platz bei den Deutschen Meisterschaften zurückerobern. Das gelang noch nicht ganz, doch immerhin wollten schon zwei Wertungsrichter die Nürnberger auf Platz vier sehen.
Die Zeiten von Abba sind vorbei: Mit der neuen Choreographie zu Liedern Joe Cockers will die A-Mannschaft des TSC Rot-Gold Casino den vierten Platz bei den Deutschen Meisterschaften zurückerobern. Das gelang noch nicht ganz, doch immerhin wollten schon zwei Wertungsrichter die Nürnberger auf Platz vier sehen.
Die Zeiten von Abba sind vorbei: Mit der neuen Choreographie zu Liedern Joe Cockers will die A-Mannschaft des TSC Rot-Gold Casino den vierten Platz bei den Deutschen Meisterschaften zurückerobern. Das gelang noch nicht ganz, doch immerhin wollten schon zwei Wertungsrichter die Nürnberger auf Platz vier sehen.
Die Zeiten von Abba sind vorbei: Mit der neuen Choreographie zu Liedern Joe Cockers will die A-Mannschaft des TSC Rot-Gold Casino den vierten Platz bei den Deutschen Meisterschaften zurückerobern. Das gelang noch nicht ganz, doch immerhin wollten schon zwei Wertungsrichter die Nürnberger auf Platz vier sehen.

Man stelle sich vor, der 1. FC Nürnberg wäre mit der ersten und der zweiten Mannschaft in der Bundesliga vertreten. Zweimal Rumpelfußball und Abstiegskampf? Das verbieten glücklicherweise die Statuten des Deutschen Fußball Bundes. Während andere Vereine ihre „Zweite“ in niedrigeren Ligen antreten lassen, tanzt der TSC Rot-Gold-Casino aus der Reihe: Nachdem das B-Team sensationell durch die 2. Standard-Bundesliga marschiert ist, schicken die Nürnberger in dieser Saison, deutschlandweit einzigartig, zwei Mannschaften auf das Erstliga-Parkett.


Das B-Team muss noch an der Synchronität feilen.
Das B-Team muss noch an der Synchronität feilen.
Foto: Günter Distler
Das B-Team muss noch an der Synchronität feilen.
Das B-Team muss noch an der Synchronität feilen.
Foto: Günter Distler

Konkurrenz? Fehlanzeige. Es ist ein großes Miteinander bei Rot-Gold-Casino. „Wir sind wie ein großes Team“, sagt Co-Trainerin Sabine Kross. Während des Turniers fällt auf: Die beiden Mannschaften gehen äußerst partnerschaftlich miteinander um. Denn auch wenn das B-Team, wie Trainerin Andrea Grabner sagt, „adäquates Tanzen zeigt und mit dem Sechst- und Siebtplatzierten gleichauf ist“: Die zweite Mannschaft ist wie in anderen Vereinen ein Perspektivteam. Die Entwicklung des Nachwuchses steht im Vordergrund.

„Der Unterschied zwischen den Mannschaften ist einfach zu groß, als dass Konkurrenzdenken aufkommen könnte“, sagt Kross. Während das A-Team den bei den Deutschen Meisterschaften an den TSC Göttingen verlorenen vierten Platz zurückerobern will, kämpft das B-Team (vergeblich) um den Klassenverbleib. Viermal trat die Formation bisher bei Erstligaturnieren an, viermal reichte es nur für den achten und letzten Platz. Schlecht sind sie nicht. Für den neutralen Zuschauer ist im kleinen Finale kaum ein Leistungsunterschied zu Oberhausen und Berlin zu erkennen. „Es ist ein gutes Team“, sagt Grabner, „das sicherlich in die



1. Liga gehört.“ Vor 450 Zuschauern in Nürnberg tanzen sich die acht B-Paare zu ihrem bisher besten Saisonergebnis: drei Wertungs-Zweien im kleinen Finale.

Darauf sind Kross und Grabner stolz: „Wir sind hochmotiviert und haben Spaß am Tanzen.“ Das sieht man, auch wenn die Choreographie manchmal nicht ganz so synchron ist wie bei den A-Teams. Die Tanzabfolge ist auf die Hits von Abba abgestimmt. Zu den Klängen der schwedischen Pop-Band tanzte in den vergangenen beiden Jahren auch die erste Mannschaft. Doch die Dancing Queen nutzte sich immer mehr ab. Auch darum ging der vierte Platz verloren, jetzt soll mit Joe Cocker wieder angegriffen werden. Ist die zweite Mannschaft deswegen nur ein billiger Abklatsch? Immerhin kostet die Entwicklung einer neuen Choreographie schnell mal einen fünfstelligen Betrag. „Nein, nein“, wehrt Grabner ab. „Das ist ein wirklich eigenständiges Team mit eigener Choreographie.“

Der Abstieg ist sicher

Das Nachwuchsteam ist unter den besten acht deutschen Mannschaften. Woher kommt der Erfolg? Kross, die mit Grabner die zweite Mannschaft trainiert und sie bei Wettkämpfen betreut, schiebt der Cheftrainerin die Verantwortung für die positive Entwicklung des Vereins zu. Grabner ist seit 20 Jahren im Verein, seit zehn Jahren hat Rot-Gold eine Standardformation. Mit persönlichem Einsatz führt sie neue Tänzer über die zahlreichen Kinder- und Jugendgruppen nach oben, der Verein ist in der Nachwuchsförderung die bayerische Spitze.

Bestes Beispiel ist Irina Pecheritsa. Die 13-Jährige, jüngste Teilnehmerin des Turniers, tanzt in der zweiten Saison für die B-Mannschaft, Grabner holte sie nach oben. „Sehr, sehr cool“, findet Pecheritsa den Auftritt vor dem Heimpublikum in der Halle am Berliner Platz. Bei ihr hören sich Miteinander und Teamgeist so an: „Die anderen reden im Training so, dass ich es verstehe.“ Insgesamt liegt der Altersdurchschnitt des B-Teams bei lediglich 23 Jahren. Die Perspektive nach vier letzten Plätzen in Folge: „Wir werden absteigen“, sagt Kross, „aber wir wollen uns zu einer Fahrstuhlmannschaft entwickeln. Wichtig ist, Spaß am Tanzen zu haben und das auch zu zeigen.“ Das haben sie getan. Ergebnis: 1. Braunschweig 2. Ludwigsburg, 3. Göttingen 4. Schwarz-Weiß Berlin 5. Rot-Gold-Casino A, 6. Blau-Weiß Berlin, 7. Oberhausen, 8. Rot-Gold-Casino B

  



STEFAN BERGAUER

Ihr Kommentar

Name:
 
Info
Bestätigungswort

Um Ihren Kommentar abzusenden, geben Sie bitte das Bestätigungswort ein. Nicht lesbar? Erzeugen sie durch Klick darauf einen neuen Text.



Aktueller Zeitungstitel Nürnberger Nachrichten
  • Suchtexperten verzweifeln an der Politik: Der Staat profitiert vom Spielhallenboom
  • Über die Wichtigkeit von rosa Unterhosen: Interview mit der Erlanger Spaß-Kapelle J.B.O.
  • OB Maly schlägt Alarm: In Nürnberg droht ein Engpass an günstigen Mietwohnungen
Sport-Arena

Brightcove Video 1. FCN

Fußballtippspiel

Fußball in der Region
Fußball in der Region
Spielberichte, Statistiken und Hintergründe von der Regionalliga bis zur B-Klasse. Umfassend, aktuell und kompetent.