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Gegen 12:15 Uhr hatte am Montag die Einsatzzentrale der mittelfränkischen Polizei die Meldung bekommen, dass sich in einer Bank am “Mögeldorfer Plärrer“ eine Frau aufhalte und eine Angestellte mit einer Schusswaffe bedrohe. Sofort beorderte die Nürnberger Polizei zahlreiche Streifen zum Tatort.
Als die Ordnungshüter eintrafen, war die Frau jedoch zwischenzeitlich von einem in Zivil anwesenden Polizeibeamten überwältigt worden. In dem Gerangel hatte sich die 45-Jährige verbissen gewehrt und Reizgas eingesetzt, doch die Handschellen klickten letztlich zu.
Der Polizei zufolge erhärtete sich der Verdacht nicht, dass die festgenommene Frau identisch mit der Bankräuberin ist, die im August zwei Banküberfälle binnen 24 Stunden unternahm, was ihr im Fall der Deutschen-Bank-Filiale in Mögeldorf auch gelang.
Den versuchten Überfall räumt die 45-Jährige ein. Bei der verwendeten Schusswaffe handelt es sich um eine Schreckschusspistole, die einer echten Waffe allerdings täuschend ähnlich sieht. Die Nürnbergerin wird heute nach vorläufigem Abschluss der kriminalpolizeilichen Ermittlungen dem Haftrichter überstellt.

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