|
Anmeldung
Diese Funktion steht nur registrierten Usern zur Verfügung.
Loggen Sie sich bitte hier ein oder registrieren Sie sich kostenlos! |
![]() |
Passwort vergessen
Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben können Sie hier ein neues Passwort anfordern. Geben Sie bitte hierzu Ihre E-Mail-Adresse ein!
|
Erinnern Sie sich noch an „Gino“? Um die Jahrtausendwende liebten die Nürnberger Partygänger seine „Trattoria al Castello“ unterhalb der Burg. Die Küche war einfach, es gab Pizza und „Gnocchi alla Zoccola“ mit einer Spinat-Gorgonzola-Soße. Den Hauswein trank man aus kleinen Gläsern und die Abende bei Gino konnten sich deutlich in die Länge ziehen. Dann war die „Trattoria“ zu und Gino de Luca von der Bildfläche verschwunden. Jetzt ist er wieder da und ein wenig grau geworden in den vergangenen zehn Jahren, die er in Italien verbracht hat. Es war an der Zeit zurückzukehren, sagt er.
In seine neue „Trattoria da Gino“ am Thumenberger Weg habe er sich gleich verliebt. Das Lokal, in dem schon früher italienisch gekocht wurde, stand lange leer. Fisch und Fleisch gibt es und natürlich auch Pizza und Pasta. „Buonasera, Signorina, buonasera“, trällert der Chef, während er eine große Portion Spaghetti Aglio Olio (7,50 Euro) auf den Holztisch stellt. Seine Küche ist immer noch einfach und bodenständig. Pasta mit Bolognese oder Tomatensoße (8,50 Euro) steht unter anderem auf der Speisekarte. Es gibt Pizza aus dem Holzofen (ab 6,90 Euro), aber auch eine Tafel mit wechselnden Gerichten. Seine Stammgäste von früher haben ihn schnell wieder gefunden. „Sie haben sich verändert“, sagt Gino de Luca. „Viele wollen eine einfachere, gesunde und auch vegetarische Küche.“ Und dazu einen Lugana (3,90 Euro). Wie in alten Zeiten eben...
Das Restaurant „Glanz & Gloria“ am Prinzregentenufer hat sich etabliert. Mittags brummt das Lokal im Jugendstilhaus, wenn die Currywurst XXL (7,90 Euro) mit knackigen, selbst gemachten Pommes auf den Tisch kommt. Oder Fleischküchle, raffiniert mit exotischem Rahmwirsing kombiniert (9,90 Euro). Abends legt Küchenchef Michael Hass dann Ochsenkotelett und T-Bone-Steak von der Landmetzgerei Heyder auf den Grill oder in die Pfanne (100 Gramm ab 4,20 Euro). Bis 15. November spielt nun aber der Kürbis eine große Rolle: Die Kürbiscremesuppe mit frischem Ingwer (4,80 Euro) gibt es mittags und abends, ebenso die hausgemachten Ravioli, gefüllt mit Kürbis (10,90 Euro), aber auch Zanderfilet vom Grill auf Kürbisrisotto (16,90 Euro) oder Creme Brulée vom Hokkaido-Kürbis (5,30 Euro) lassen den trüben Herbstalltag vergessen. KATJA JÄKEL
Rund um Anna Meyer grünt es. Die Chefin der Crêperie „Yechet Mad“ hüllt sich fast ausschließlich in ihre Lieblingsfarbe und hat auch dem beliebten Südstadt-Lokal einen grünen Anstrich verpasst. „Wir sind bis auf ein paar Getränke komplett bio-zertifiziert“, sagt Anna Meyer, und mit dieser Strategie fährt sie gut: An diesem Wochenende feiert die Crêperie ihren 35. Geburtstag und weil sich zahlreiche Stammgäste angekündigt haben, dürfte es in der kleinen Kneipe neben dem Casablanca-Kino in diesen Tagen ziemlich voll werden.
Die beiden Platten, auf denen Anna Meyer die bretonischen Spezialitäten nach Originalrezepten backt, werden dampfen und die herzhaften „crêpes blé noir“ (Buchweizencrêpes, auch bekannt als „galettes“) und ihre süßen Gegenstücke aus Weizenmehl ihren Weg in die Mägen finden. Viel braucht es nicht, um die dünnen Teigfladen zu adeln. Der bretonische Klassiker „complète“ wird mit Schinken, Käse und Ei bestückt, aber Anna Meyer hat auch mediterrane Varianten auf der Karte, zum Beispiel mit Ziegenfrischkäse und Orangen-Thymian-Honig (5,40 Euro). Natürlich kann man sich auch ohne Umwege auf den Nachtisch stürzen. Ein süßer Crêpe geht schließlich immer. CHRISTINE THURNER
Hier finden Sie Artikel rund um das Thema Essen und Trinken aus Nürnberg und den Regionen.
Fr. 14.06.13
Di. 11.06.13
Fr. 07.06.13
Fr. 07.06.13
Mi. 05.06.13