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Belegte Brezen zum Espresso

Firma Kolb hat ihr erstes Stehcafé eröffnet — Frühere "Oase" wird wiederbelebt - 24.08.2012

Sandra Halter und Chefin Jessica Kolb (rechts) kredenzen ab sofort Kolb-Brezen in allen Variationen im frisch eröffneten ersten „Brezen-Kolb-Stehcafé“ am Äußeren Laufer Platz.

Sandra Halter und Chefin Jessica Kolb (rechts) kredenzen ab sofort Kolb-Brezen in allen Variationen im frisch eröffneten ersten „Brezen-Kolb-Stehcafé“ am Äußeren Laufer Platz. © Stefan Hippel


Die Sommerpause ist vorbei, es gibt wieder Kolb-Brezen. Seit 1957 bäckt das Nürnberger Familienunternehmen täglich rund 25.000 Brezen in der Fürther Straße und verkauft das Gebäck aus Weizenteig und ohne Schweinefett an 24 Ständen.

Anfang der Woche nun hat die junge Kolb-Generation das erste „Brezen-Kolb- Stehcafé“ gegenüber den Sebalder Höfen eröffnet. Es gibt: die berühmte Kolb-Breze in allen Variationen. Natur oder belegt mit Schinken, Käse, Mozzarella oder Schnittlauch. „Wir bleiben bei dem, was wir gut können“, erklärt Junior Peter Kolb, der zusammen mit Ehefrau Jessica das kleine Café aus der Taufe gehoben hat. Liebevoll hat das Paar den Raum gestaltet, die Wände wurden mit Brezen bemalt, Kissen aus Kolb-Stoff-Tragetaschen gebastelt. Tradition trifft auf Moderne. „Wir legen viel Wert auf unseren guten Ruf, unsere Qualität“, sagt Peter Kolb.

Man müsse vorsichtig modernisieren. Als die Kolbs ihr altes Logo mit dem Brezenmann änderten, ging ein Aufschrei durch die Fangemeinde. Jetzt strahlt der alte Brezenmann in Kombination mit neuer Schrift wieder von den Papiertüten.

Ein bisschen mehr als Brezen gibt es aber dennoch: vom Feinschmecker ausgezeichneten „Dinzler“-Kaffee, selbst gemachten Eistee oder Limonade. Satt hat der Junior die Brezen übrigens noch lange nicht: „Ich esse jeden Tag mindestens eine.“

Die heute 40- bis 50-Jährigen haben ihre „Freistunden“ gerne in der früheren „Oase“ verbracht. Seitdem versuchten sich verschiedene Pächter an dem Lokal am Webersplatz 2, nahe dem Tucherschloss. Derzeit sind die großen Fenster verhängt, innen werden die Wände langsam weiß, der Fußboden mit Holzparkett bedeckt. Am 15. September will Claudia Conzelmann ihr Restaurant „neva urban kitchen“ eröffnen. Mediterrane Küche mit asiatischem, aber auch deutschem Einschlag soll es dann geben, die großartige Sonnenterrasse in eine Oase verwandelt werden. Und auch die Fußballgucker kommen nicht zu kurz: Bundesliga und Champions League werden ab Oktober übertragen.

Wenn ein Lokal 40 Jahre auf dem Buckel hat, kann der Inhaber sich auf die Schulter klopfen — und Jubiläum feiern. Michele Bevacqua und seine Söhne Gianni und Dario tun dies ab Samstag, 1. September. Pizza und Pasta gibt es dann in der Pizzeria „Dario“ in der Südstadt ganze 30 Prozent billiger. Das gilt aber nur, wenn man die Speisen selbst abholt oder sich am besten im Restaurant mit kleinem Innenhof zur Mittagspause niederlässt.

Seit neuestem stehen übrigens Salate auf der Karte, die im Herbst nochmals verändert werden soll, verrät Gianni Bevacqua. Nicht nur den Südstädtern ist die kleine Pizzeria seit vier Jahrzehnten ein Begriff. Angefangen hat der Inhaber Michele Bevacqua 1959 mit einer Eisdiele in der Landgrabenstraße. 1972 eröffnete er am Kopernikusplatz 13 seine Pizzeria. 2008 zog er dann ein paar Häuser weiter in die Nummer 10.

Mehr Informationen in unserer Rubrik Essen und Trinken! 

KATJA JÄKEL

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