16°C

Freitag, 29.08. - 01:14 Uhr

|

zum Thema

Ein Ort für italienische Auszeiten

Zehn Jahre feine Pasta in der „Cucina al centro“ — Warme Oblaten auf die Hand - 09.11.2012

Heike Schlumberger hat ihre Gäste in den letzten zehn Jahren mit der „Cucina al centro“ überzeugt.

Heike Schlumberger hat ihre Gäste in den letzten zehn Jahren mit der „Cucina al centro“ überzeugt. © Eduard Weigert


Manches Erfolgsrezept ist denkbar einfach. „Wir kochen, was wir auch selber gerne essen“, sagt Heike Schlumberger von der „Cucina al centro“. Und genau deswegen finden die zahlreichen Stammgäste immer wieder den Weg in das kleine Innenstadtlokal, obwohl das in der Hinteren Ledergasse abseits der großen Laufwege liegt. Die „Cucina“ muss man erst mal suchen, dann aber findet man eine Auszeit fernab der vielen „Schnell-was-auf-die-Hand“-Mittagspausen, die zwar zügig, aber genusslos den Magen füllen.

Schlumbergers Restaurant ist eine gemütliche Oase, verwinkelt, mit dunklen Holzmöbeln und warmen Farben. Mittags und abends wird es hier voll, und das liegt vor allem an der bodenständigen und feinen italienischen Küche. Zum Beispiel am Rosmarinbraten mit Gnocchi (8,90 Euro), an den Rigatoni mit Wirsing und Speck (7,90 Euro) oder am Südtiroler Tris (8,90 Euro). Beispiele für drei Dauerbrenner, die Schlumberger und ihre Mutter, die das Regiment in der Küche führt, immer wieder auf die Karte setzen. „Jedes unserer Gerichte hat seine Fans“, freut sich Schlumberger.

Zum zehnten Geburtstag hat sie deshalb keine großen Wünsche. „Ehrlich gesagt, wir sind einfach sehr zufrieden, so wie es ist.“ Ihre Gäste sehen das genauso. CHRISTINE THURNER


Frische Karlsbader Oblaten gibt es in Nürnberg seit kurzem in vielen Variationen.

Frische Karlsbader Oblaten gibt es in Nürnberg seit kurzem in vielen Variationen. © Eduard Weigert


Zu einer Tasse Tee passt gut was Süßes. Wie wäre es mit einer knusprigen, gefüllten Oblate? Frisch gepresst und noch warm bekommt der Kunde diese in dem kleinen „Karlsbader Spezialitäten“-Laden in der Nürnberger Fußgängerzone in die Hand. Durch das Schaufenster kann man sehen, wie die Mitarbeiterin eine Maschine bedient, die wie ein Rondell voller Waffeleisen aussieht – nur dass die Eisen glatte Flächen haben.

„Wir pressen Ober- und Unterteil der Oblate, die wir aus der Produktion in Karlsbad erhalten, mit einer Füllung aus Haselnuss, Vanille und Zucker zusammen“, erklärt Geschäftsführerin Elfriede Curcíková. „Der Zucker karamellisiert und hält die Oblaten zusammen.“ Sie schmecken warm im Straßenverkauf – oder kalt.

An den Wänden des Ladens stapeln sich bunte Pappkartons mit verschiedenen Geschmacksrichtungen und Größen. Da wäre zum Beispiel Nougat, Karamell, Zimt, Vanille und Schoko. Die kleine Packung kostet 1,50 Euro, die große 2,90 Euro.

Aus Karlsbad stammen auch noch weitere Spezialitäten. Curcíková zeigt auf die unterschiedlichen Sorten Kräuterlikör: „Wir verkaufen Becherovka mit Zitronengeschmack, mit Rotwein oder Lindenhonig.“ Beliebt seien auch die kleinen Schokowaffeln namens Fidorka. Oblaten gibt es aber auch als flüssige Variante: Die habe eine ähnliche Konsistenz wie Eierlikör und enthalte Whisky und Vanille. STEFANIE GOEBEL

Das „Lederer“, Sielstraße 12, lebt und will im Herbst sein Prädikat „Kulturbrauerei“ mit „kulinarisch-kulturellen Veranstaltungen“ unter Beweis stellen, so Inhaber Karl Krestel.

Am Samstag, 24. November, ab 19 Uhr ist Max Kienastl beim „Heurigen-Abend“ zu Gast. Der Musiker möchte „ohrenschmeichelnde Wiener Schrammelmusik“ bieten. Karl Krestel kredenzt dazu ein „Heurigen-Buffet“ für 28 Euro pro Person. Reservierung unter (0911)80100. kat

Mehr Informationen in unserer Rubrik Essen und Trinken! 

CHRISTINE THURNER, STEFANIE GOEBEL, kat

Seite drucken

Seite versenden



Um selbst einen Kommentar abgeben zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich zuvor registrieren

Ihr Kommentar

Name:

Ihr Kommentar:

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.