|
Anmeldung
Diese Funktion steht nur registrierten Usern zur Verfügung.
Loggen Sie sich bitte hier ein oder registrieren Sie sich kostenlos! |
![]() |
Passwort vergessen
Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben können Sie hier ein neues Passwort anfordern. Geben Sie bitte hierzu Ihre E-Mail-Adresse ein!
|
In St. Johannis ist gastronomisch viel los. Kürzlich eröffneten die „Schaffensschwestern“ ihr reizendes kleines Café am Kirchenweg, jetzt tut sich wieder etwas im Restaurant „Mamas“ gegenüber. Fünf Monate lang hatte das Lokal wegen Krankheit des Besitzers geschlossen, seit Anfang August ist Can Gülsoy wieder da. Mit neuer Karte, neuem Koch, neuem Außen-Mobiliar und einem neuen Partner. Der ist in der Gastroszene ein bekanntes Gesicht: Mimmo Narcisi, bis vor kurzem Chef des „Ristorante 4Mori“ am Kirchenweg um die Ecke.
Im „Mamas“ gibt es weiterhin Mutters Küche. Und zwar aus aller Welt. Can Gülsoy will, dass sich seine Gäste wohlfühlen, wenn sie von schönem Porzellan mit Silberbesteck ein Risotto oder Staffelsteiner Saibling genießen. Das Auge isst eben mit. Ab sofort gibt es hausgemachte Nudeln, die auf die Minute gekocht auf den Teller kommen.
Wir probierten eine ordentlich große Portion Gnocchi mit Gorgonzolasoße (11,77 Euro) sowie rote Bandnudeln mit Lachs und Kirschtomaten (12,77 Euro) und fühlten uns gleich wie in Italien. Aber auch das zarte Wiener Kalbsschnitzel (16,77 Euro) mit krossen Bratkartoffeln und Salat schmeckte. Die Karte wechselt monatlich, ist regional und saisonal ausgerichtet. Abgeschafft wurde dagegen der „Sonntagsbraten-Tag“. Erst hatte Gülsoy Sorge, dass die Gäste nach der langen Pause fernbleiben: „Aber sie sind alle wieder da“, sagt er und strahlt.
Auch das „Cô Dung“ in der Färberstraße hatte geschlossen. Innerhalb einer Woche wurde der Gastraum neu gestaltet. Jetzt kann man den Sushi-Köchen an einer langen Theke beim Rollen auf die Finger gucken.
Seit eineinhalb Jahren läuft das Sushi- und panasiatische Lokal von Binh Minh Vu hervorragend. Wichtig ist dem jungen Inhaber, dass seine Küche gesund, frisch und fantasievoll ist. Ob „kreatives Sushi“ oder „Crunchy Sushi“, das mit grünen Reisflocken paniert ist, man merkt die Liebe zum Kochen.
Ein Renner ist beispielsweise „Coco Wasabi“ (7,90 Euro), Hühnerfleisch in einer Wasabi-Kokos-Soße mit Gemüse, das beim zehnten Mal immer noch wunderbar schmeckt. Aber auch die Sushi-Variationen (ab 5,50 Euro) werden von Liebhabern des rohen Fisches gelobt. Die letzten warmen Tage sollte der Gast nutzen und auf der kleinen Dachterrasse mit nur vier Bänken eines der preiswerten Mittagsgerichte (von 12 bis 17 Uhr, um 6 Euro) genießen. Herr Vu und seine ausnahmslos freundlichen Bedienungen wollen sich weiter Mühe geben — und kreativ bleiben. Wir kommen wieder. KATJA JÄKEL
Das war’s mit der „Ruhestörung“ — kurz und schmerzlos steht das auf der Facebook-Seite des beliebten Cafés in der Tetzelgasse. 30 Jahre wäre die „Ruhestörung“ heuer geworden, gestern hat Severin Köhl das Lokal zugesperrt. Was daraus wird, ist ungewiss. Aus Barkreisen ist zu hören, dass sich die „Ruhestörung“ nicht mehr rentiere. Dass sie nicht auf der Hauptroute der Gäste läge wie die „Bar Nürnberg“, das Hauptobjekt von Köhl. Diesem wolle er sich jetzt wieder mehr widmen. Nächsten Freitag feiert die kleine Bar am Theresienplatz ihren fünften Geburtstag.
Doch die „Ruhestörung“ ist nicht die einzige von ihren Stammgästen liebgewonnene Kneipe, die plötzlich von der Bildfläche verschwindet. Auch der „Zauberberg“ am Fuß der Tetzelgasse ist passé! Dort öffnet im September ein asiatisches Restaurant. Die Schilder hängen schon, „Viet-Thai“ ist darauf zu lesen. Was sich dahinter verbirgt, wird demnächst hier aufgetischt. goe
Hier finden Sie Artikel rund um das Thema Essen und Trinken aus Nürnberg und den Regionen.
Fr. 14.06.13
Di. 11.06.13
Fr. 07.06.13
Fr. 07.06.13
Mi. 05.06.13