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Fleischeslust im Schatten der Burg

Neues Steakhaus „Treppe“ in der Altstadt — Spaghetti-Plausch im „Da Gallo“ - 03.08.2012

So schön sitzt man nur an wenigen Plätzen in der Stadt: Im Steakhaus „Treppe“ kommt vor historischer Kulisse vor allem Fleisch und Fisch auf den Teller.

So schön sitzt man nur an wenigen Plätzen in der Stadt: Im Steakhaus „Treppe“ kommt vor historischer Kulisse vor allem Fleisch und Fisch auf den Teller. © Uwe Niklas


Vor etwa fünf Jahren hieß das winzige Häuschen am Ölberg, gleich unterhalb der Burg, „Chez Romu“ und es gab feine französische Küche. Drei Jahre später zog ein Stück Österreich ein und das Restaurant auf mehreren Ebenen bekam den Namen „Altes Handwerkerhäuschen“. Doch zuletzt blieb die Küche kalt – bis Max Demirkazik und seine Freundin Janina Bogenschütz daran vorbeischlenderten. „Wir fanden das Lokal beide auf Anhieb genau richtig für uns“, sagt der Koch, der bisher im „Hunger & Durst“ am Herd stand. Also wurde kräftig renoviert und vor kurzem eröffnet.

Steakhaus Treppe“ haben die zwei ihr erstes eigenes Restaurant genannt, denn die schmalen, engen Treppen sind bezeichnend für das kleine Haus. Die Küche bleibt im Untergeschoss, im Erdgeschoss kann man nun an der Bar oder zu sechst an Tischen Platz nehmen. Im ersten Stock können noch mal etwa 15 Gäste essen. Der Name ist also Programm: Es gibt Steaks in allen Varianten von der „Angusmanufaktur Franken“ aus Feuchtwangen. Das Fleisch glücklicher Rinder also liege auf dem Teller, sagt der Koch (ab 15,50 Euro mit Brot und Dip). Dazu gibt es wechselnde Gemüsesorten, frisch vom Markt, Rosmarinkartoffeln oder Pommes Frites, das muss eben sein zum Steak. Auch allerlei Fisch steht auf der kleinen, feinen Karte, je nachdem, was Max Demirkazik gerade frisch einkauft. Richtig romantisch sitzt man draußen, gleich unterhalb der Burg. kat

Mögeldorf braucht eine zweite Eisdiele, findet Ahmet Can. Vor zwei Wochen hat er deshalb das „Campo Stella“ am Mögeldorfer Plärrer eröffnet – nur wenige Meter neben dem bisherigen Eismonopolisten „Cristallo“. Vor zwei Tagen kam die erste Änderung: Aus „Campo Stella“ wurde „Compo Stella“, weil eine Eisdiele mit ähnlichem Namen eine einstweilige Verfügung erwirkt hat. Auf einen Rechtsstreit habe man sich nicht einlassen wollen, sagt Bülent Bayraktar, zuständig fürs Marketing, und lieber das „a“ gegen ein „o“ getauscht.

Das „Compo Stella“ beschert vor allem dem alteingesessenen „Cristallo“, das jahrzehntelang die kalte Ware unbehelligt von Mitbewerbern ausgeben durfte, eine neue Konkurrenzsituation. „Das soll aber kein Preiskampf sein“, versichert Can. Vielmehr sei die Nachfrage im Osten der Stadt einfach größer als das Angebot, lange Schlangen vor der Eistruhe nebenan die Regel.

Zwei erfahrene Eismacher, ein Türke und ein Italiener, rühren im „Eislabor“ des „Compo Stella“ das Gelato nach Originalrezepten zusammen. Aus gut 20 Sorten können die Gäste wählen, hauptsächlich Klassiker. Ob man sich nun links oder rechts in die Schlange einreiht, das werde der Geschmack des Einzelnen entscheiden, sagt Can. Am Ende wird die neue Konkurrenz für mehr Angebot, mehr Freundlichkeit und mehr Service am Mögeldorfer Plärrer sorgen, glaubt Bayraktar. „Und davon haben alle Eisliebhaber was.“ thu

Hausgemachte Pasta und ein guter Tropfen Wein: Im „Da Gallo“ fühlen sich die Gäste dank  Giovanni Gallo wie in einem italienischen Wohnzimmer.

Hausgemachte Pasta und ein guter Tropfen Wein: Im „Da Gallo“ fühlen sich die Gäste dank Giovanni Gallo wie in einem italienischen Wohnzimmer. © Kinadeter


Wo geht es in Ihrem Sommerurlaub hin? Vielleicht nach Italien? Wenn nicht, ist das halb so schlimm. Denn Bella Italia liegt so nah, aber auch ein bisschen versteckt in der Sebalder Altstadt. Unterhalb der Burg in der Radbrunnengasse betreibt Giovanni Gallo seine kleine Antipasteria „Da Gallo“. Und hier ist der Name Programm. Aufgrund der beengten Verhältnisse hat sich der Italiener auf die beliebten Vorspeisen spezialisiert – und auf frische, hausgemachte Pasta mit verschiedenen Soßen.

Das Lokal ist winzig, doch das dunkle Mobiliar, die rot-weiß-karierten Tischdeckchen und die vielen Bilder an der Wand verströmen eine wohlige Wohnzimmeratmosphäre. Wer möchte, kann sogar im Schaufenster des ehemaligen Milchladens sitzen.

Jeden zweiten Dienstag (das nächste Mal am 11. September) lädt das „Da Gallo“ zum Spaghetti-Plausch. Heißt: Mindestens vier Personen sitzen um einen riesigen Topf voller Nudeln – und schlemmen so viel in ihre Mägen hineingeht (30 Euro für vier Personen). Dazu wird Bolognese-, Tomaten-, Champignon- und Schinken-Sahnesoße serviert. Wer etwas Geld sparen will, kommt mittwochs zum Antipastitag und bekommt einen Euro Rabatt auf alle Antipasti. goe

Achtung: Das Da Gallo macht Urlaub vom 12. bis 22. August.

Mit Kunst, Unterhaltung und Afrika hat das „Benefiz–Buffet“ am Sonntag, 5. August, in der Galerie Röver zu tun. „KUNSTunterHALTUNGEN“ nennt sich die Veranstaltung, die um 18 Uhr in der Großweidenmühlstraße 19, Nürnberg, beginnt und deren Erlös an die Hawelti-Schule in Axum/Äthiopien geht. Mottogebend ist die Ausstellung mit Bildern aus Namibia von der verstorbenen Künstlerin Barbara Wolfrum, die man noch bis 2. September sehen und kaufen kann. „Jeder zahlt für sein Essen so viel, wie es ihm wert ist“, erklärt Galeristin Sabine Röver. Auf dem Buffet werden vegetarische, afrikanische und arabische Speisen stehen, die man dann im schönen Garten oder in den Galerieräumen zu sich nehmen kann. Bitte anmelden unter (0911)336897. kat

Der Sommer ist da! Dazu passt der „Mediterrane Sommer-Brunch im August“, der am Sonntag, 12. August, von 11 bis 16 Uhr wieder in der Patisserie Werkstatt von Wolfgang Kießling in der Quelle, Wandererstraße 80, stattfindet. Neben Vitalem und Vitaminen in Form von hausgemachtem Joghurt, frischem Obst oder Salaten, stehen Vorspeisen und Antipasti auf der Karte.

Beispiele gefällig? Wildschweinschinken, Gazpacho von Tomaten und Beerenfrüchten oder Lasagne mit Ziegenkäse. Weiter geht es mit heißen Speisen vom Buffet, wie Ossobuco oder geschmorter Lammkeule. Und um den Sonntag perfekt zu machen, nimmt man sich „Transparentes von Cassis und Champagner“ oder Kleines, Feines, Edles aus der Patisserie.

Der Brunch kostet pro Person 28 Euro, darin sind der Begrüßungs-Aperol und alle Barista-Spezialitäten inbegriffen. Kinder bis zum sechsten Lebensjahr sind eingeladen, zwischen sechstem und zwölftem Lebensjahr zahlen sie 14 Euro. Bitte reservieren unter (0911) 32242998.

Mehr Informationen in unserer Rubrik Essen und Trinken! 

kat

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