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Dies betonte der erste Werkleiter von NürnbergBad beim gestrigen Richtfest. Seit Beginn der Bauarbeiten sind nun elf Monate vergangen. Selbst die zehn Tage Zwangspause wegen Kälte konnten durch „hochmotivierte Arbeiter und geschickte Planung“ aufgeholt werden, sagt zweiter Werkleiter Thomas Friedmann.
Neu soll fast alles werden im Westbad: Neben den Edelstahlbecken erwartet die Besucher eine 7,5 Meter hohe und 35 Meter lange Rutsche mit mehreren Bahnen. Sprudelliegen, eine Schaukelgrotte und Massagedüsen locken im „Attraktionsbecken“. Ein Bereich für Kleinkinder bietet einen Bachlauf, eine Wärmehalle erfreut die Schwimmer an kühlen Tagen.
Zudem sollen Teile der Technik für die Badegäste sichtbar werden. „Wir haben festgestellt, dass die meisten Leute gar nicht wissen, was für ein Aufwand dahintersteckt“, erläutert Werkleiter Friedmann. Ein Teil der Filteranlage liegt daher hinter einer Glaswand.
Trotz des Ausmaßes der notwendigen Arbeiten sei man im wirtschaftliche Rahmen geblieben, meinen die Verantwortlichen. Der Landschaftsbau und die Edelstahlverkleidung der Schwimmbecken verschlingen den Löwenanteil der über neun Millionen Euro Baukosten. Auch habe man großen Wert auf den Umweltschutz gelegt und das ganze Bad ökologisch sinnvoll gebaut. Solarzellen erwärmen das Wasser, die Schwimmerbecken speist Brunnenwasser.

Bewerbungen für den NN-Kunstpreis werden ab 1. März 2012 entgegengenommen. Die Teilnahmebedingungen finden Sie
hier.
