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In regelmäßigen Abständen wird den Delfinen im Tiergarten Blut abgezapft. Ihre Pfleger wollen wissen, ob sie gesund sind und vor allem, wie sie auf die neue Umgebung in der Lagune reagieren. Für den Pikser müssen die Tümmler getrennt werden. Das ging gestern schief.
Als ein Pfleger die Delfine „Moby“ und „Noah“ in einem Rundbecken, das zum alten Delfinarium gehört, separieren wollte, schwamm „Noah“ so nah an seinem ebenfalls schwimmenden Betreuer vorbei, dass er ihn mit der Schwanzflosse im Gesicht erwischte. Mit Kratzern auf der Stirn wurde der Mitarbeiter vorsorglich in die Klinik gebracht. Weil eine Gehirnerschütterung zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, musste er zur Beobachtung bleiben.
Ob es ein Versehen war oder ob „Noah“ auf den Pfleger losgegangen ist, das wisse der Pfleger selber nicht, sagt Encke. Momentan leben vier Delfine in der Lagune.

Bewerbungen für den NN-Kunstpreis werden ab 1. März 2012 entgegengenommen. Die Teilnahmebedingungen finden Sie
hier.
