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Zehn Jahre sind in der Gastronomie eine gefühlte Ewigkeit, wer so lange durchhält, wird zu einer echten Institution. So geht es auch Peter G. Rock mit seiner „Vineria“, die in dieser Woche Jubiläum feiern konnte. Den Erfolg des Lokals in einem ehemaligen Fabrikgebäude hat sich Rock mit seinem 3-in-1-Konzept (Restaurant, Vinothek und Eventsalon) erarbeitet. Dass es immer wieder zu Veränderungen kommt, findet der diplomierte Sommelier „spannend“. Der Wein bleibt ganz klar ein wichtiges Standbein und darf auch beim runden Geburtstag nicht fehlen. Der Winzer Jochen Siemens hat eine limitierte Edition seines prämierten 2011er Rieslings „Scivaro“ exklusiv für die „Vineria“ abgefüllt. Davon haben auch die Gäste etwas: 1000 Flaschen werden derzeit zum Dank verschenkt.
Der Wöhrder See ist eine wunderbare Flanier- und Spaziermeile, allerdings war er bisher spärlich mit Verpflegungsstationen bestückt. Egal, von wo man startete: Zwischen Satzinger Mühle und Wies’n-Biergarten lag eine ziemliche Durststrecke. Das hat sich geändert. Im Mai hat Mira Scekic mit ihrem Mann im Sebastianspital das „Seehaus“ aufgesperrt und lädt dazu ein, die heruntergelaufenen Kalorien zeitnah wieder aufzufüllen. Das altbackene Flair der alten „Wast’l“- Cafeteria ist verflogen, was nicht nur am komplett renovierten Innenraum mit hellen Holzmöbeln und einer großen Glasfront liegt. Auch die Nähe zur Musik-Hochschule mit hungrigen und durstigen Studenten bringt Leben ins „Seehaus“.
„Wir experimentieren noch mit Öffnungszeiten und der Karte“, sagt Scekic, die dem Gäste-Dreierlei aus See-Besuchern, Altenheim-Bewohnern und jungen Leuten gerecht werden will. Darauf ist auch das Angebot ausgelegt, je nach Tageszeit und Gelüsten der Gäste gibt es fränkische Gerichte, Pizza, Nudeln oder Kuchen der Konditorei Steingruber samt passendem Getränk – und natürlich inklusive Blick aufs Wasser.
Auch auf der gegenüberliegenden Seite des Wöhrder Sees gibt es Neues zu entdecken und im Bayern 07-Freibad eine weitere gastronomische Anlaufstelle: Vom „“, dessen Neubau und Ausgestaltung wegen fehlender Genehmigungen zu Ärger mit der Stadt geführt haben, genießen die Besucher gleich am Eingang einen tollen Blick auf das Freibad. Die Inneneinrichtung mutet mit ihrem weißen Mobiliar, den dunkelgrauen Fliesen und dem großen Kronleuchter sehr edel an.
Aber auch der Außenbereich lädt mit seinen vielen Palmen zum Verweilen ein: Auf dem terrassenartig angelegten Gelände kann man es sich auf gepolsterten Couchen und in Liegestühlen gemütlich machen – und die Sonne genießen, bevor man einen kurzen Abstecher ins Schwimmbecken wagt. Der Zugang zum „SunsetBay07“ ist aber auch möglich, ohne dass Eintritt fürs Freibad gezahlt werden muss. Für das leibliche Wohl sorgt das Team der „Osteria“, das zu den Lokalen Osteria am Marienberg und der Osteria am Inneren Laufer Platz gehört, mit den typischen italienischen Gerichten wie Pizza, Pasta und Salaten.
Am Abend verwandelt sich der Beachclub in eine Lounge mit DJ und Cocktails – auf Anordnung der Stadt allerdings nur bis 21.30 Uhr.
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Fr. 17.05.13
Fr. 17.05.13
Do. 16.05.13
Di. 14.05.13
Sa. 11.05.13