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Steaks in der neuen „Steinplatte“

Besitzerwechsel in dem Lokal in Erlenstegen — Mittelalter in Nürnberg - 05.10.2012 16:00 Uhr

Kristina Pyka ist die neue Chefin im „Restaurant Steinplatte“ in Erlenstegen. Koch Jörg Müller ist dem Lokal aber treu geblieben.

Kristina Pyka ist die neue Chefin im „Restaurant Steinplatte“ in Erlenstegen. Koch Jörg Müller ist dem Lokal aber treu geblieben. © Hagen Gerullis


Besitzerwechsel in der „“: Inhaber Kurt Michelberger hat verkauft, jetzt hat Kristina Pyka das Steuer in dem bekannten Erlenstegener Restaurant übernommen. Koch Jörg Müller bleibt aber im Boot. Am 5. Oktober ab 18 Uhr öffnet die neue Besitzerin, der auch der beliebte Biergarten „Obstgärtla“ in Burgfarrnbach gehört, die Türen für alle. „Wir bleiben bei der leichten, saisonalen Küche von Jörg Müller“, erklärt Kristina Pyka. Erweitert wird das Angebot in etwa zwei Wochen durch Steaks und Fisch vom Grill. Ein Drei-Gänge-Mittags-Menü für 9,80 Euro gibt es montags bis freitags von 11.30 bis 13.30 Uhr. Für Weintrinker wird Korkgeld eingeführt: Man sucht sich eine Flasche aus, zahlt den Einkaufspreis und legt 10 Euro Korkgeld drauf. Das Bier kommt aus wechselnden, kleinen und natürlich fränkischen Brauereien. Den leerstehenden Laden nebenan will Pyka ebenfalls wiederbeleben: Ein Feinkostgeschäft soll dort einziehen, ist der Plan. Auch äußerlich hat sich die „Steinplatte“ verändert: „Wir wollten es nicht mehr so steif“, sagt die Inhaberin.

Mittelalter-Feeling in der Weißgerbergasse

Echtes Mittelalter mitten in Nürnberg: „Finyas Taverne“ heißt ein neues Lokal in der Weißgerbergasse.

Echtes Mittelalter mitten in Nürnberg: „Finyas Taverne“ heißt ein neues Lokal in der Weißgerbergasse. © Mark Johnston


Michelle aus dem Mittelalter? Nein, das passt einfach nicht, sagt Michelle Hofmann. Also hat sich die 25-Jährige als echter Fan der Epoche einfach umbenannt. Unter ihren Pseudonym „Finya“ war sie in den letzten Jahren viel in mittelalterlichen Lagern unterwegs, um in die alten Zeiten einzutauchen. Eine passende gastronomische Anlaufstelle hat ihr dazu allerdings noch gefehlt — „und das in einer Stadt wie Nürnberg!“ Jetzt beherbergt ein altes Sandsteinhaus mit Fachwerk in der Weißgerbergasse „Finyas Taverne“, das erste eigene Projekt der Hotelfachfrau.

Im Inneren beleuchten ein offener Kamin, Kerzen und Laternen die Gaststube mit den rustikalen Holzmöbeln, auf elektrisches Licht verzichtet Finya so gut es geht. Bedient wird „gewandet“, also in einfacher Leinenkleidung und Kartoffeln, Paprika und Tomaten sind tabu.

„Die gab es damals in Europa noch nicht“, sagt Finya. Die Gäste speisen stattdessen Eintöpfe, Räucherplatten oder Flammkuchen, auch ein Spanferkel oder eine Schlachtschüssel stehen mal auf der Karte. Als Beilage passen Sommerweizen oder gebratene Pastinaken, Kraut oder Brot und aus tönernen Bechern rinnt Honigbier, Apfelwein oder Saft in die Kehlen der Rittersleut und ihres Gefolges. Demnächst wird neben Erdgeschoss und erstem Stock auch noch das Kellergewölbe für die Gäste der Taverne geöffnet. Stilsicheren Gelagen steht dann nichts mehr entgegen. thu

Die diesjährige Weinlese läuft, was liegt da näher als ein Weinfest zu veranstalten? Das dachte sich Gastwirt Stamos Karagiabas und lädt für den Samstag, 6. Oktober, ab 18.30 Uhr zu griechischer Live-Musik, üppigem Buffet und diversen Weinen aus Griechenland ein. Sein Lokal „Zum Stamos“ ist gleichzeitig Vereinslokal der Spielvereinigung Mögeldorf, Dientzenhofer Straße 26. „Es gibt bestimmt richtig gute Stimmung“, verspricht der Gastronom. Reservierung unter (0911) 5460554. hv
 
Mehr Informationen in unserer Rubrik Essen und Trinken! 

thu, kat

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