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Süße Sünden ohne Zucker

„Soulfood LowCarberia“ eröffnet - "Nürnberger Alm" verspricht Alpenländisches - 28.09.2012 16:00 Uhr

Schöne Frau, schöne Sessel, schöne Törtchen: Jasmin Mengele in der „Soulfood LowCarberia“.

Schöne Frau, schöne Sessel, schöne Törtchen: Jasmin Mengele in der „Soulfood LowCarberia“. © Mark Johnston


Es klingt wie der Traum aller vom Jojo-Effekt gemarterten Frauen: „Ich esse jede Woche vier bis fünf Tafeln Schokolade“, sagt Jasmin Mengele. „Und natürlich noch Kuchen.“ Jasmin Mengele, eine zierliche Person, lächelt freundlich, wenn sie nach solchen Sätzen ungläubig angestarrt wird, sie kennt das. „Ich esse Low Carb“, sagt die 25-Jährige, also wenige bis keine Kohlehydrate. Keine Nudeln, keinen Reis, kein Brot, keinen Zucker. Keine Kohlehydrate, keine Figurprobleme, sagt Mengele.

Aber fehlt nicht was, ohne Zucker und Mehl? Das Süße, die Sünde, das Highlight am Nachmittag? Es hat gefehlt. „Da habe ich mir gedacht, das muss doch alles auch Low Carb gehen“, erzählt Mengele, wie aus den Selbstversuchen in der Küche vor zwei Jahren eine Geschäftsidee wurde: Ein Onlineshop für kohlehydrat-gedrosselte Muffins, Cupcakes, Kuchen und Brot.

Die Rezepte hat sie selbst entwickelt oder Klassiker abgewandelt: Weizenmehl ersetzt Mengele durch Nussmehle oder Kokosfasern, die Süße liefert Xylit, ein natürliches Süßungsmittel aus Holz und Mais. Kleine Sünden bleiben die Teilchen durch die enthaltenen Fette und Nüsse dennoch, der Kaloriengehalt entspricht etwa dem der zuckrigen Vorbilder.

Low-Carb-Anhänger wie Jasmin Mengele schwören trotzdem auf die figurfreundliche Wirkung. Ob was dran ist, kann jetzt jede(r) selbst testen, denn morgen um 13 Uhr eröffnet Mengele die „“ in St. Johannis. Für 2,95 Euro pro Stück gehen dann ihre Chocolate-Chip-Muffins oder Vanille-Cupcakes über die Theke oder werden gleich im kleinen Café verspeist. Die zuckerfreie Schokolade, von der Mengele so viele Tafeln vertilgt, liegt übrigens auch im Regal.thu


Bar Week nennt sich ein neues Konzept, das bereits in São Paulo, London, Amsterdam und Sydney große Erfolge feiert. Jetzt ist also Nürnberg dran: Vom 22. bis 26. Oktober haben sich 15 Bars (u.a. „“, „Spillmann's“) sowie die Clubs „Indabahn“ und „Marquee“ zusammengeschlossen, um eine Woche lang mit ausgefallenen Kreationen, Veranstaltungen und viel Drumherum zu unterhalten.

Ziel ist es, so Organisator Timo Plötz, „die Leute in Bars zu locken, die sie noch nicht kennen.“ Und das unter der Woche, nach der Arbeit oder der Universität. Mit der „Bar Week Card“ genießt man dann verschiedene Vorteile – zum Beispiel 20 Prozent Ermäßigung auf Cocktails und Speisen, freien Eintritt in die Clubs oder zehn Euro Rabatt auf Kochkurse. Abonnenten der NZ und der NN sowie ihrer Heimatverlage bekommen mit der ZAC-Karte 50 Prozent. Die „Bar Week Card“ ist unter www.barweek.de oder bei den teilnehmenden Bars für 20 Euro erhältlich sowie (mit 50 Prozent ZAC-Rabatt) in den Vorverkaufsstellen der NN, NZ und der Heimatverlage. kat

Es bleibt rustikal in der Burgstraße: Die ehemalige „Hütt‘n“ (die jetzt wiederum im früheren „Sudhaus“ in der Bergstraße residiert) bekommt neues Leben eingehaucht. Heute öffnet dort die „Nürnberger Alm“ ihre Pforten und sie bringt auch gleich einen Untertitel mit: „Kunst- und Kulturwirtschaft“, ein Fingerzeig auf die geplanten (Wohnzimmer-)Konzerte oder Lesungen.

Zunächst aber will sich Inhaber Thomas Landherr aufs Kulinarische konzentrieren und das Beste aus Alpen- und Frankenland unter einem Dach vereinen. Spezialitäten aus den Bergen, wie hausgemachte Schlutzkrapfen oder Speckknödel, treffen in der „Nürnberger Alm“ auf die fränkische Küche, zu trinken gibt es dementsprechend entweder Südtiroler Wein oder fränkisches Bier. thu

Mehr Informationen in unserer Rubrik Essen und Trinken! 

thu, kat

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