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Die thailändische Küche ist in den vergangenen Jahren hierzulande so populär geworden wie kaum eine andere. An allen Ecken schießen Thai-Imbisse aus dem Boden und servieren Gemüse- und Fleischgerichte mit aromatischen Kokosmilchsoßen und Reis. Von dieser Schwemme vollkommen unbeeindruckt zeigt sich das kleine Restaurant „IU&ON“ in St. Johannis. Man hat auch allen Grund, gelassen zu bleiben, schließlich handelt es sich um das älteste thailändische Restaurant Deutschlands. Als es vor genau 40 Jahren im Burgviertel unter dem Namen „Nid Noi“ eröffnete, waren die scharfen Currys für hiesige Gaumen noch ungewohnt. Doch der Geschmack kam an, und die treuen Stammgäste machten auch verschiedene Umzüge bis zum jetzigen Standort an der Roritzerstraße mit.
Iu und On, das sind zwei Schwestern und die Chefinnen am Herd. Sie bereiten die Speisen frisch zu und sorgen für das unverwechselbare Aroma: Die Gewürze werden seit jeher aus Thailand importiert und dann mit frischen Chillies, Galgant und Ingwer so verfeinert, dass stets ein gleichbleibender Geschmack und hohe Qualität garantiert sind. Pünktlich zum Jubiläum präsentiert sich das Lokal sachte renoviert. Helle Holztöne und Weiß dominieren den Gastraum. Die (kleine) Speisekarte wechselt wöchentlich. Zwei Klassiker lassen die beiden Schwestern aber immer darauf stehen: Yam Plamük (Oktopussalat mit scharfer Soße) als Vorspeise und (aus Bohnen hergestellten) Thai-Pudding mit schwarzem Reis, Kokosmilch, Früchten und Eis als Dessert. kli
Im letzten „Aufgetischt“ berichteten wir, dass sich Kurt Michelberger aus der „Steinplatte“ verabschiedet hat. Das Erlenstegener Restaurant übernahm Kristina Pyka. Michelberger ist derweil mit seinem Koch Sebastian Barth nach Heroldsberg weitergezogen.
Dort hat er das Restaurant „Schwarzer Adler“ wiedereröffnet. Das renommierte Lokal stand eine Zeit leer. Bekannt war es durch den Sternekoch Fabian Feldmann geworden, der dort sechs Jahre lang exquisite Speisen zelebrierte. Feldmann verwöhnt aber seit Anfang 2010 die Franzosen im Baskenland. Michelberger will das Haus mit Tradition beleben, regionalen Charme einbringen – „aber mit Pfiff“. Produkte aus Franken stehen auf der Karte, mediterran „gestaltet“: „Rinderschmorbraten an Rotweinjus mit Safrankohlrabi und Semmelknödel“ (15,50 Euro) steht beispielsweise auf der Karte. Mittags gibt es einen Lunch, wie Steinpilzravioli an Gorgonzolarahm samt Espresso für 9,80 Euro. kat
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