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"Ich will doch nur spielen" - eingängig trällerten Stefanie Kuschill und Thorsten Lehmann den Song von Annett Lousian unter dem Gewölbe im Foyer des Pellerhauses. Kein Wunder, denn der Vers ist das Motto ihrer Arbeit. Mit dem kürzlichen Einzug ins Pellerhaus haben die beiden Mitarbeiter mehr Platz für ihre Arbeit als vorher im Spielzeugmuseum. Rund 3000 Spiele verwalten sie in Räumen des oberen Stockwerks, die bisher das Steueramt nutzte: ein Büro, eine Bibliothek sowie ein Zimmer für Kataloge und das Zettelarchiv gehören dazu.
Mit dem Fest öffnet das Archiv nun offiziell seine Bleibe auf dem Egidienberg. Die rund 60 Gäste spielten nach dem offiziellen Teil unter Anleitung der Aktiven des „Ali Baba Spieleclubs“ miteinander und gegeneinander — um das „bürgerliche Spiele-Engagement“ zu fördern, so Matthias Henkel, Leiter der Nürnberger Museen. Ab sofort ist das Archiv auch für die Öffentlichkeit zugänglich.
Spielearchiv im Pellerhaus, Egidienplatz 23. Öffnungszeiten: Werktags von 9 bis 12Uhr oder nach Absprache unter der Telefonnummer (0911)231-14810.

Bewerbungen für den NN-Kunstpreis werden ab 1. März 2012 entgegengenommen. Die Teilnahmebedingungen finden Sie
hier.
