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Vor nicht allzu langer Zeit zierten die Wände Fotografien von Fleisch in allen Formen, das dazugehörige Steak-Restaurant „Hunger & Durst“ zog ein paar Häuser weiter in die Rilkestraße. Jetzt können Durstige in den rundum neu gestalteten Räumen in der Schweppermannstraße die „nackte Wahrheit“ suchen — und vielleicht nach Genuss eines Bio-Weines auch finden.
Hinter der neuen Bar „Zur nackten Wahrheit“ stehen Frank Schlosser und Michael Volkmann. Letzterer ist auch Pächter des „Club Nano“ in der Nürnberger Königstraße. Eine „gemütliche Bar, in der Platz für Gespräche ist“, wollen die zwei bieten. Die dem Viertel guttut und für alle offen ist. Speisen stehen noch nicht auf der Karte, das kann sich aber zum Sommer hin ändern. Licht ins Dunkel bringen etliche Lampen verschiedener Epochen, bequem sitzt es sich an den dunklen Tischen und am Wochenende mixt ein Barkeeper extra-feine Cocktails.
Er versorgt die Gäste bei Großveranstaltungen wie dem Nürnberger Opernball und ist Servicepartner der NürnbergMesse: Der Nürnberger Catering-Party-Service Lehrieder ist jetzt innerhalb des internationalen Zertifizierungsprogramms „Green Globe“ ausgezeichnet worden — als erster Caterer Süddeutschlands und als Zweiter deutschlandweit. Dieses Programm prüft Unternehmen weltweit auf deren wirtschaftliche, soziale und ökologische Nachhaltigkeit.
Umgesetzt wird dies beispielsweise dadurch, dass Jürgen, René und Nadine Lehrieder regionale Produkte von Anbietern aus der Metropolregion bevorzugen. Darüber hinaus hat ein Großteil des Angebots Bio-Qualität. Und wenn dann ein schönes Fest zu Ende ist, wird auch der Müll getrennt sortiert und entsorgt. Dass vor allem Mehrweggeschirr und solches aus vollständig abbaubaren Rohstoffen wie Bambus verwendet wird, ist für Lehrieder selbstverständlich.
Was gibt es Wohltuenderes als eine heiße Suppe in diesen bitterkalten Tagen. Im Suppenparadies „Souptopia“ in der Lorenzer Straße sind dann die Scheiben beschlagen und alle Plätze besetzt. Seit über zehn Jahren schnippelt Pavel Skorka in der kleinen, 8,5 Quadratmeter großen Küche das frische Gemüse, überlegt sich immer wieder neue Suppen oder schreibt seine allseits beliebten Klassiker wie Kürbis- oder Gulaschsuppe auf die Karte. Doch „Souptopia“-Suppen kann man auch an zwei weiteren Orten in Nürnberg genießen: Immer montags und mittwochs liefern Pavel Skorka und seine Frau Katerina Jühe-Skorka eine vegetarische und eine fleischige Variante an „Hildes Backwut“ von Johannes Schwarz in der Südstadt. Die Zusammenarbeit ist gegenseitig: „Das Brot von Johannes Schwarz ist so wunderbar und bei uns Beilage zu den Suppen. Im Gegenzug hat der Bäcker unsere Gerichte im Programm“, sagt Skorka. Auch in der „Pforte“ auf AEG kann man viermal die Woche etwas Heißes schlürfen.
Aber egal, wo Sie die „Souptopia“-Suppen genießen, sie sind immer hausgemacht, sagt Pavel Skorka. Rund 150 Liter verkauft er an kalten Tagen. Viele entstehen nach Rezepten, aber auch so manche Eigenkreation ist dabei, die der Besitzer nach und nach entwickelt, „bis sie passt“. Die erfolgreichste ist im Übrigen die Käsesuppe mit Hackfleisch. „Und mein Favorit ganz klar die Türkische Linsensuppe.“ Heute steht als Tagessuppe eine Lachssuppe mit Thai-Curry oder eine Santa Fè Chowder mit Kichererbsen, Tomaten, Staudensellerie und allerlei Gewürzen auf der Karte.
Mi. 23.05.12
Di. 22.05.12
Mo. 21.05.12
Fr. 18.05.12
Do. 17.05.12