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50 Reihenhäuser und neue Krippenplätze

Das Evangelische Siedlungswerk plant ein Wohngebiet in der Wandererstraße — Grundstück gekauft - 30.04.2012 07:59 Uhr

Das frühere Quelle-Areal in der Wandererstraße, gegenüber der Schule, ist fast leer geräumt. Hier sollen 50 Reihenhäuser und eine neue Kindertagesstätte entstehen. Letztere will das ESW ab Sommer bauen.

Das frühere Quelle-Areal in der Wandererstraße, gegenüber der Schule, ist fast leer geräumt. Hier sollen 50 Reihenhäuser und eine neue Kindertagesstätte entstehen. Letztere will das ESW ab Sommer bauen. © Weigert


Der Bauantrag für die Reihenhäuser ist zwar noch nicht gestellt, aber das ESW ist zuversichtlich, bald mit dem Projekt beginnen zu können. „Wir haben das Grundstück an der Wandererstraße mittlerweile den Eigentümern, darunter der Quelle-Insolvenzverwalter, abgekauft“, sagt ESW-Geschäftsführer Hannes B. Erhardt.

Die früheren Quelle-Büros sind bereits fast komplett abgerissen. Die Pavillons der Kindertagesstätte, die das Evangelische Siedlungswerk 2009 von Quelle übernommen hatte, sollen fallen, sobald geklärt ist, wo die Kinder untergebracht werden, während die neue Betreuungseinrichtung gebaut wird .

„Wir planen, einen Teil der Kinder in einem Gewerbeobjekt in der Adam-Klein-Straße einzuquartieren und den anderen in einer Büro-Etage in der Muggenhofer Straße, in der früheren AEG-Verwaltung“, sagt Erhardt. Nach 18 Monaten Bauzeit soll die neue Kita in der Wandererstraße, für die der Bauantrag bereits läuft, fertig sein. Sie ist zweistöckig geplant und soll Platz bieten für 24 Krippen-, 50 Kindergarten- und 75 Hortkinder.

Neue Straße geplant

Das Gebäude rückt näher an die Wandererstraße heran als die bestehenden Pavillons, damit entsteht im hinteren Teil des Grundstücks Platz für die zweistöckigen Reihenhäuser. Zu diesen wird es eine öffentliche Zufahrt geben, in etwa dort, wo bislang der Parkplatz für die Quelle-Mitarbeiter angelegt war. An dieser neuen Straße ins geplante Wohngebiet liegen auch die Stellplätze für die Hausbesitzer. Zusätzlich soll es an der Schallschutzwand zur Bahnlinie Garagen geben.

Noch bevor der Bau von Kindertagesstätte und Reihenhäusern begonnen hat, äußern sich besorgte Anwohner. Stadtanzeiger-Leserin Tanja Gerlach macht sich Sorgen wegen des Autoverkehrs. „Wir haben hier auf engstem Raum zwei Horte, zwei Kindergärten, eine Krippe und die Grundschule. Wenn noch 50 Familien mit durchschnittlich ein bis zwei Autos morgens zur Arbeit fahren, ist das Verkehrschaos programmiert“, schreibt sie.

Erhardt ist anderer Ansicht. „Der Verkehr wird eher weniger“, meint der Geschäftsführer. Denn viele der Familien, die neu in die Wandererstraße ziehen, würden hier auch ihre Kinder in der Kita und in der Grundschule unterbringen. „Und die müssen dann nicht mit dem Auto herfahren.“

  

Ute Möller

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